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Crommelin, Results of the total solar eclipse of may 29

Crommelin, Results of the total solar eclipse of may 29

Crommelin, A(ndrew) C(laude) d(e la Cherois). Results of the total solar eclipse of may 29 and the Relativity Theory. In: Nature, a weekly journal of science. Vol. CIV (104). 13. November 1919, S. 280 u. 281. – Und: Ders. Einstein’s Relativity Theory of Gravitation. (3 Teile), 4., 11. u. 18. Dezember 1919, S. 354 ff., 374 ff. u. 394 ff. – Und: Eddington, A(rthur) S(tanley). The deflection of light during a solar eclipse. 11. Dezember 1919, S. 372. – Und: Aston, Francis William. The constitution of the Elements. 18. Dezember 1919, S. 393. – Und: Crommelin, A. C. D. The Theory of Relativity. 12. Februar 1920, S. 631 u. 632. – Und: G. W. Euclid, Newton and Einstein. 12. Februar 1920, S. 627 ff. London, Macmillan and Co. September 1919 to 10 February 1920. 4°. VIII, 716 S. mit einigen Abb. Hln. d. Zt. mit goldgepr. Rückentitel u. Linienverg.

Erste Veröffentlichung der bedeutenden Ergebnisse der Expeditionen der engl. Wissenschaftler A. C. D. Crommelin (1865-1939) und A. S. Eddington (1882-1944) auf die Insel Principe und nach Sobral in Brasilien. – „Arthur Eddington, berühmter Wissenschaftler und Sekretät der Royal Astronomical Society, koordinierte die beiden Teams. Eddington selbst hatte am Tag der Finsternis sein Lager in einer Kokosplantage auf Principe eingerichtet – und dort begann es am Morgen heftig zu regnen. Erst gegen Mittag, während der Verfinsterung, riss die Wolkendecke immer wieder für einige Sekunden auf. 16 Aufnahmen gewannen die Astronomen, nur zwei waren brauchbar. Mehr Glück hatten die Forscher um Andrew Crommelin in Sobral; ihnen gelangen acht geeignete Fotos. Zurück in England, wertete Eddington die Platten aus und verkündete auf einer Tagung in Bournemouth Anfang September 1919 das vorläufige Resultat. Am 6. November legte Crommelin in einer gemeinsamen Sitzung von Royal Society und Royal Astronomical Society das endgültige Ergebnis vor: Die Abweichung am Sonnenrand betrug bei dem einen Teleskop 1,98 +/– 0,18 Bogensekunden, bei dem anderen 1,60 +/– 0,31 Bogensekunden. Weil es immer wieder Zweifel an der Richtigkeit dieser Werte gab, wurden Eddingtons Fotoplatten im Jahr 1979 am Royal Greenwich Observatory mit modernen Geräten erneut vermessen. Resultat: 1,90 +/– 0,11 Bogensekunden.“ (H. Hornung, Max-Planck-Gesellschaft, 29. 5. 2019). Durch die Ermittlung der Ablenkung des Sternlichts neben der Sonne konnte die Richtigkeit der Relativitätstheorie Einsteins erstmals bewiesen werden. – Die New York Times titelte am 10. November 1919: „Lights all askew in the heavens“ (Lichter am Himmel alle schief). „Men of science more or less agog over results of eclipse observations. Einsteins Theory triumphs. Stars not were seemed or were calculated to be, but nobody need worry…“ – „Die Relativitätstheorie hat die Astrophysik umgekrempelt, sogar das ganze wissenschaftliche Weltbild“ (J. Carter u. P. H. Muir, Bücher die die Welt verändern S. 727). – Außerdem enthält der Jahrgang den wichtigen Artikel des bedeutenden Chemikers F. W. Aston (1877-1945): „The constitution of the Elements“. „Bei Arbeiten mit Gasentladungsröhren entdeckte A. um 1905 den Astonschen Dunkelraum bei der Glimmentladung. Nach 1909 beschäftigte er sich mit Protonenstrahlen und fand die Existenz von 2 Neonisotopen, die er nach 1919 durch Anwendung des von ihm entwickelten Massenspektrografen trennen konnte. Mit diesem Verf. entdeckte A. in jahrelanger Arbeit 212 natürlich auftretende Isotope unterschiedl. Elemente. Aus den dabei gewonnenen Erkenntnissen formulierte er 1921/22 das Gesetz der Ganzzahligkeit der Atommassen von Isotopen, das für die theoret. Entwicklung der Atomphysik eine große Rolle spielte. – Nobelpreis 1922“ (A. Fischer in Lexikon bedeutender Chemiker S. 19). Vgl. auch PMM 412 (F. W. Aston, Isotopes. London 1922). – Stempel auf dem Titel, anfangs leicht wasserfleckig (die wichtigen Artikel nicht betroffen), insgesamt gutes Exemplar des vollständigen Jahrgangs der wichtigen Zeitschrift.

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