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„Päpstin Johanna“ – Desmarets, Joanna Papissa Restituta

"Päpstin Johanna" - Desmarets, Joanna Papissa Restituta

„Päpstin Johanna“ – Desmarets (auch Maresius), Samuel. Joanna Papissa Restituta: sive animadversiones & annotationes historicæ, ad Davidis Blondelli Catalaunensis, dum viveret historiæ ecclesiasticæ in illustri schola Amstelædamensi professoris, librum posthumum, anno superiori editum Amstelædami sub hoc titulo, de Joanna Papissa, sive famosæ quæstionis, an fæmina ulla inter Leonem IV. & Benedictum III. Romanos Pontifices media sederit Anakrisis. Groningae Frisiorum (Groningen), J. Cöllen 1658. 8°. [8] Bl., 352, 35 S. mit Titel in Rot u. Schwarz u. Druckermarke in Holzschnitt u. einigen Tabellen. Hprgt. d. Zt. mit handschr. Rückentitel.

STCN 056398832. Vgl. LThK II, 532 f. (D. Blondel) u. V, 984 (Johanna). – Erste Ausgabe. – Der niederl. Theologe S. Maresius (1599-1673) kommentiert hier die Arbeiten des französische Theologen und Kirchenhistorikers David Blondel (1590-1655), der in seinem Werk „De Ioanna Papissa: sive famosae quaestionis…“ (Amsterdam 1657) erstmals die Echtheit der „Päpstin Johanna“ widerlegen konnte. – Die Legende der Päpstin Johanna (auch Johannes Anglicus sowie Giovanni Femina u.a.) handelt von einer sich als Mann ausgebenden gelehrten Frau, die als Papst amtiert haben soll – meist identifiziert mit Johannes VII. oder VIII. im 9. Jahrhundert. – Die Legende um die Päpstin hat nicht nur Historiker und Theologen beschäftigt, sondern wurde auch vielfältig literarisch bearbeitet zuerst durch Boccaccio in „De claris mulieribus“ 1374, Hans Sachs „Historia von Johanne Anglica, der bäpstin“, Achim v. Arnim „Päpstin Johanna“ Berlin 1813, Bertold Brecht „Die Päpstin Johanna“ bis zu dem erfolgreichen und verfilmten historischen Roman „Pope Joan“ (dt. „Die Päpstin“) von D. W. Cross, 1996. – Deckel etwas berieben und mit kl. Bezugsdefekten, mod. Exlibris, durchgehend gleichmäßig gebräunt und stellenweise etwas fingerfleckig, gutes Exemplar.

Unser Preis: EUR 480,-- 

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