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Rutherford, Condensation de l’émanation du radium

Rutherford, Condensation de l'émanation du radium

Rutherford, E(rnest). Condensation de l’émanation du radium. In: Le Radium. Radioactivité – Électronique – Radiations – Ionisation – Atomistique. Journal de physique. Tome 6, No. 9, Septembre 1909. Rédaction Jacques Danne. Paris, Lahure 1909. 4°. Titel, S. (257)-288, [1] Bl. mit 11 Abb. u. einigen Tabellen. OKart.

Erste französische Ausgabe der zuerst im Philosophical Magazin im selben Jahr erschienenen Arbeit (Übers. Edmond Bauer). – Der Neuseeländer E. Rutherford (1871-1937) gilt als einer der bedeutendsten Experimentalphysiker. Er unterschied 1903 die Radioaktivität in Alphastrahlung, Betastrahlung und Gammastrahlung nach ihrem zunehmenden Durchdringungsvermögen (J. Trenn, Rutherford on the Alpha-Beta-Gamma Classification of Radioactive Rays, Isis, Vol. 67 (1976), No. 1, S. 61 ff.) und führte den Begriff der Halbwertszeit ein. Für diese Arbeit wurde er 1908 mit dem Nobelpreis für Chemie ausgezeichnet. – Außerdem enthält das vorliegende Heft noch zahlreiche interessante Artikel u. a. von Leó Szilárd, Clinton Joseph Davisson, Hermann und Robert Grasmann, Hantaro Nagaoka, Martin Rosenmüller, Franz Fischer und William Sutherland. – „Über die Schaffung eines internationalen Radiumstandards verständigten sich Marie Curie und Ernest Rutherford erstmals im Frühjahr 1910. Insbesondere der vermehrte Einsatz des Radiums in der Medizin erforderte genaue und vergleichbare Messwerte. Auf dem im Herbst in Brüssel tagenden Kongress für Radiologie und Elektrizität wurde die zehnköpfige Internationale Radium-Standard-Kommission gebildet, der neben Ernest Rutherford, Otto Hahn und Frederick Soddy auch Marie Curie angehörte.[31] Die Kommission legte fest, dass die Maßeinheit für die Aktivität „Curie“ genannt werden sollte, und beauftragte Marie Curie mit der Herstellung einer 20 Milligramm schweren Radiumprobe aus kristallwasserfreiem Radiumchlorid, die als Standard dienen sollte. Weitere Proben sollten am von Stefan Meyer geleiteten Wiener Radiuminstitut hergestellt werden. Der Vergleich der Proben sollte mittels aktinometrischer Messung der von den Präparaten ausgesandten Gammastrahlung erfolgen“ (Wikipedia). – Umschlag etwas angestaubt, stellenweise etwas fingerfleckig, papierbedingt etwas gebräunt, gutes Exemplar des seltenen frühen Nummer der wichtigen Zeitschrift.

Unser Preis: EUR 60,-- 

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