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Jalkotzy, Märchen und gegenwart

Jalkotzy, Märchen und gegenwart

Jalkotzy, Alois. Märchen und Gegenwart. Das deutsche Volksmärchen und unsere Zeit. Wien, Jungbrunnen 1930. 8°. 110, (1) S. Illustr. OKart.

Erste Ausgabe, selten. – Mit interessanter Foto-Collage im Stil von J. Heartfield auf dem Umschlag. – „Es läßt sich diesem Buch etwas Seltenes nachrühmen: daß es nämlich ganz und gar schon mit seinem Umschlag gegeben ist. Der ist eine Photo­montage: Fördertürme, Wolkenkratzer, Fabrikschornsteine im Hintergrund, eine mächtige Lokomotive im Mittelgrund und vorn in dieser Landschaft aus Beton, Asphalt und Stahl ein Dutzend Kinder um die Kindergärtnerin ge­schart, die ein Märchen erzählt“ (Walter Benjamin in einer Rezension 1930). – „Es wird die Stellung des Märchen als Erziehungsmittel im modernen Kindergarten untersucht; dabei wird die Frage, ob das Märchen überhaupt noch als Erziehungsmittel brauchbar ist, entschieden bejaht. Bei der Darstellung der stofflichen Eigenart, literarischen Sonderstellung und seelischen Funktion hält sich der Verfasser an die bekannten Theorien über Ursprung und Wesen des Märchens. Von der Psychoanalyse des Märchens, die dem Autor aus den Arbeiten Freuds, Riklins, Ranks, Abrahams und Federns bekannt sein dürfte, macht er nur spärlich Gebrauch, er verweist bloß auf die Rolle der Identifizierung beim zuhörenden Kinde. Neuartig ist die Behandlung der Frage, wie dem Kind die Sachvorstellungen jener Einrichtungen, die es heute nicht mehr gibt, die aber in der Überlieferung vorherrschend sind, vermittelt werden sollen“ (Zeitschrift für psychoanalytische Pädagogik, 1933, S. 166 f.). – Gutes Exemplar.

Unser Preis: EUR 60,-- 

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