NEUER E-KATALOG: Neueingänge August 2026 – Wir stellen aus: Rare Book Week Berlin. Internationale Messe für Bücher & Graphik 18.-20. September 2026, Kronprinzenpalais, Unter den Linden 3, 10717 Berlin, https://rarebookweek.berlin – Polycopies Photobook-Fair, Paris, Bateau Concorde-Atlantique – Port de Solferino, 11.-15. November 2026, http://www.polycopies.net/ – Gemeinschaftskatalog zusammen mit Antiquariat Norbert Knöll, Lüneburg: POPKULTUR / POP CULTURE Bücher, Fotografien, Schallplatten und Graphik. – PHOTOGRAPHIE / PHOTOGRAPHY – wichtige Fotobücher von 1839 bis heute, darunter zahlreiche Widmungsexemplare und Bücher mit Orig.-Photographien (kann unter „Aktuelle Kataloge“ abgerufen werden). – Außerdem finden Sie Beiträge von uns im virtuellen „Schaufenster“ des Verbandes Deutscher Antiquare (VDA) https://schaufenster.antiquare.de/trefferliste.php?ID=22 (oder über „Links“ VDA) – Versandkosten ins Ausland auf Anfrage. – Besuchen Sie uns in unserem neuen Ladengeschäft in der Kaiserstrasse 99 in Karlsruhe (Mo.-Fr. 11-18 Uhr, Sam. 11-16 Uhr) mit einer reichen Auswahl seltener und schöner Bücher aus allen Gebieten, Graphik und Photographien. – Instagram: rarebookskarlsruhe

Mexiko

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001 Seler, Eduard (Übersetzung). Einige Kapitel aus dem Geschichtswerk des Fray Bernardino de Sahagun. Aus dem Aztekischen übersetzt. Herausgegeben von Caecilie Seler-Sachs in Gemeinschaft mit Walter Lehmann und Walter Krickeberg. Stuttgart, Strecker und Schröder 1927. 4° (31 x 22 cm.). XVI, 574 S. mit 2 Portrait-Frontispizen und zahlr. Abbildungen auf Tafeln und im Text. Orig.-Halbleinenband mit goldgepr. Rücken- und Deckeltitel.

Erste Ausgabe, selten. – Bedeutender Meilenstein der Altmexikanistik, übersetzt aus dem Nahuatl von Eduard Seler. Nach Selers Tod wurde das Buch 1927 postum herausgegeben und bietet tiefe Einblicke in die Religion, Mythologie, Gesellschaft und Kultur der Azteken. Der spanische Franziskaner Bernardino de Sahagún (Geburtsname Bernardino Ribeira, ca. 1499 – 1590) reiste 1529, acht Jahre nach der Eroberung Tenochtitláns durch Hernán Cortés, nach Mexiko. Er erlernte in kürzester Zeit die aztekische Sprache (Nahuatl) perfekt, um direkt mit der indigenen Bevölkerung kommunizieren zu können. Seit 1536 war er Professor am neu gegründeten Colegio de Santa Cruz de Tlatelolco, einer Eliteschule für die Söhne des aztekischen Adels. Er unterrichtete dort Latein und Spanisch. Sein Lebenswerk ist die Historia general de las cosas de Nueva España (Allgemeine Geschichte der Dinge Neuspaniens), besser bekannt als Florentiner Kodex. Es ist eine zwölfbändige Enzyklopädie über die aztekische Kultur, Religion, Naturkunde und Gesellschaft. Das Werk wurde 2015 von der UNESCO zum Weltdokumentenerbe erklärt. In Band XII des Florentiner Kodex schildert Sahagún die Eroberung Mexikos aus Sicht der besiegten Azteken und beschrieb die Grausamkeiten der spanischen Eroberer unzensiert. Deshalb erließ König Philipp II. 1577 ein Dekret zur Beschlagnahmung der Manuskripte durch die Inquisition wegen Verdacht auf Ketzerei und Synkretismus. – Stempel auf dem Vorsatz, Titelblatt etwas braunfleckig, gutes Exemplar.
First edition. – A significant milestone in the study of ancient Mexico, translated from Nahuatl by Eduard Seler. Published posthumously in 1927 following Seler’s death, the book offers profound insights into Aztec religion, mythology, society, and culture. The Spanish Franciscan Bernardino de Sahagún (born Bernardino Ribeira, c. 1499–1590) traveled to Mexico in 1529, eight years after Hernán Cortés’s conquest of Tenochtitlán. He rapidly mastered the Aztec language (Nahuatl) to communicate directly with the indigenous population. From 1536, he served as a professor at the newly founded Colegio de Santa Cruz de Tlatelolco, an elite school for the sons of the Aztec nobility, where he taught Latin and Spanish. His life’s work is the *Historia general de las cosas de Nueva España* (General History of the Things of New Spain), better known as the Florentine Codex. It is a twelve-volume encyclopedia covering Aztec culture, religion, natural history, and society. In Volume XII of the Florentine Codex, Sahagún recounts the conquest of Mexico from the perspective of the defeated Aztecs and describes the atrocities committed by the Spanish conquerors without censorship. Consequently, in 1577, King Philip II issued a decree ordering the Inquisition to confiscate the manuscripts on suspicion of heresy and syncretism. – Stamp on the endpaper; title page shows some brown spotting; a good copy.

Schlagwörter: Alt-Mexiko, Azteken, Kulturgeschichte, Mexico, Mexiko, Mittelamerika, Nahuatl

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320,--  Bestellen
1 Meissen, Conny. Thomas schreibt aus Mexiko. Berlin, Atlantis Verlag (1938). Gr.-8°. 48 S. mit 4 Farbtafeln und Illustrationen im Text. Farbig illustr. Orig.-Halbleinenband mit farbig illustr. Schutzumschlag.

Slg. Hürlimann 930. LKJ II, 463. – Erste Ausgabe. – „Durch Bild und Text versucht M., immer wieder auf die Umwelt, Kenntnisse und Erfahrungen ihrer kindlichen Leser rekurrierend, Informationen über ferne Kontinente… und deren Bewohner zu vermitteln und durch den „Blick für die fremde Art“ zur Toleranz und Völkerverständigung beizutragen…“ (R. Rauter in LKJ). – Conny Meissen (1887-1961), Verfasserin der berühmten „Männchen“-Bilderbücher, wanderte in den dreißiger Jahren nach Mexiko aus. – Schutzumschlag etwas angestaubt und mit geringf. Randläsuren, gutes Exemplar.

Schlagwörter: Geographie, Mexiko

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60,--  Bestellen
01 Bruehl, Anton. Photographs of Mexico. (Bookdesign by A. G. Hoffman). New York, Delphic Studios (1933). Folio (42 x 32 cm.). [5] Bl., 25 Lichtdruck-Tafeln (Collotypes, Heliogravure), [2] Bl. Orig.-Halblederband mit Deckeltitel und Pappschuber.

Auer 206. Parr/Badger I, 81. Sinibaldi/Couturier 60. – Erste Ausgabe der preisgekrönten Fotodokumentation. Eines von 1000 Exemplaren (vorliegendes Exemplar ohne Nummerierung). – „The images are close in style to those made by Paul Strand in Mexico in 1932-4, although Bruehl’s pictures do not display the sense of suffering that colors much of Strand’s work. The book is an interesting demonstration of the kind of formalist modernism that does not even pretend to make any social analysis of what is being photographed“ (Parr/Badger). – A. Bruehl (1900-1982), geboren in Hawker (Australien) als Sohn deutscher Einwanderer, eröffnete 1925 ein Fotostudio in New York und arbeitete zuerst als Modefotograf für Vogue und Vanity Fair. Außerdem porträtierte er bekannte Filmschauspieler. Alma Reed hatte bereits 1931 Arbeiten Bruehls in ihrer New Yorker Galerie Delphic Studios ausgestellt. – Schuber restauriert, Rücken gering berieben, gutes Exemplar.

Schlagwörter: Mexico, Mexiko, Street photography

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500,--  Bestellen
1 Henle, Fritz. Mexico. 64 photographs. (Second printing). Chicago, New York, Ziff-Davis (1945). 4°. [48] Bl. mit 62 Tafeln. OLn. mit goldgepr. Deckeltitel.

Koetzle 198 (mit Abb.). – Mit eigenhändiger Widmung von F. Henle „To Frans Arnheim cordially Fritz Henle, Sept. 1951“. – Text in Englisch und Spanisch. – Der deutsche Fotograf F. Henle (1909-1993), „Seit den 40er Jahren international v. a. als Reisefotograf beachtet“ (H.-M. Koetzle), emigrierte 1936 in die USA und arbeitete 1937-1941 als Fotojournalist für Life, 1945-1950 für Harper’s Bazaar und in den 50er Jahren als Industriefotograf. – „Fritz Henle war – nimmt man alles in allem – ein Abkömmling der Reisefotografie der 20er Jahre … Zugleich ist damit das Stichwort, gewissermaßen der Generalschlüssel für Henles fotografisches Agieren angesprochen. Gewiss, als Reisender suchte er Landschaften, Häusser, etc., mehr noch aber suchte er Menschen. Menschen rückten, wenn man seine motivische Entwicklung seit den 20er Jahren verfolgt, nach und nach in das Zentrum seiner Arbeit, wortwörtlich. Seinem Naturell entsprechend interessierten ihn auch hier nicht die spektakulären Gesichter und die großen Namen (obwohl diese von ihm fotografiert worden sind), sondern Menschen des Alltags mit ihren kleinen Geheimnissen des Lebens“ (E. Kaufhold in Koetzle). – Der schwed. Jurist und Verleger Frans Manfred Arnheim (1909-1971) war in den Kriegsjahren Sekretär der Flüchlings-Organisation der Jüdischen Gemeinde in Stockholm und seit 1964 Direktor des Verlags des Schwedischen Industrieverbands. – Kapital, Fuß u. Ecken etwas bestoßen, Titelblatt etwas angestaubt, sonst gut erhalten.

Schlagwörter: Mexico, Mexiko, Signierte Bücher, Widmungsexemplar

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120,--  Bestellen
Elkus, Richard J. Alamos. A philosophy in living. Photographs & the written word by Richard J. Elkus. (Foreword by Barnaby Conrad). San Francisco, Grabhorn Press 1965. Folio (43 x 33 cm.). [36] Bl. u. 24 mont. Tafeln. Orig.-Halbrauledereinband mit blindgepr. Deckeltitel.

Harlan, Grabhorn Press Bibliography 653. – Erste und einzige Ausgabe. – Eines von 487 num. Exemplaren (No. 59); im Druckvermerk von R. J. Elkus und den Verlegern Edwin u. Robert Grabhorn signiert. – „The photographic plates were engraved by the Walter J. Mann Co. and printed by the H. S. Crocker Co.“ – „The last major book of the press“ (Harlan). – Der US-amerik. Bankier und Industriemagnat R. J. Elkus (1910-1999), war u. a. Präsident verschiedener amerik. Banken (First National Bank San Mateo County, Redwood City, Wells Fargo Bank, San Francisco) und Direktor der United States Leasing Corporation, Board Ampex Corporation, Redwood City und der Merc. Credit Company, London, Barclays Bank California. – Vorderdeckel etwas fleckig und an den Ecken berieben, sonst gut erhalten.

Schlagwörter: Alamos (Mexico), Mexiko, Nummerierte Bücher, Signierte Bücher

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180,--  Bestellen
1 Sadkowsky, Alex(ander), (geb. 1934). Que vida mexico. (Und): Si tu mueres primero by alex y amigos. 2 Orig.-Farbserigraphien, signiert, num. u. dat. (Zürich) (19)72. Jeweils 70 x 50 cm.

Jeweils eines von 75 num. Exemplaren. – Der Schweizer Maler, Gafiker, Fotograf, Konzeptkünstler und Schriftsteller A. Sadkowsky stammt aus einer Künstlerfamilie. Sein Vater stammt aus russ.-Polen und arbeitete als Porträtist in Wien, Salzburg und Zürich. Auch seine Mutter, sein Bruder und seine Tochter sind Künstler. Die vorliegenden Arbeiten entstanden nach Reisen durch Mexiko und Guatemala mit Tagebuchaufzeichnungen 1970. Sadkowsy ist heute mit 86 Jahren immer noch ku¨nst­le­risch aktiv. „Ich laufe jeden Tag, um nicht malen oder schrei­ben zu müssen. Ich male und schrei­be, um nicht gehen zu müssen.“

Schlagwörter: Mexiko, Pop art, Schweiz

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250,--  Bestellen
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