Gesamtbestand
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Beschreibung Gesamte Buchaufnahme |
Preis EUR |
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| Picasso – Jacob, Max. Chronique des temps héroiques. Illustré par (Pablo) Picasso. Paris, Luis Broder (1956). 4° (25,5 x 19,5 cm.). 126 S., [4] Bl. mit 2 Orig.-Lithographien (Umschlag und Frontispiz) und 3 Orig.-Radierungen von P. Picasso sowie 24 Orig.-Holzschnitten von Georges Aubert nach Zeichnungen von P. Picasso; außerdem Prospekt des Verlegers (4 S.). Lose Bogen in Orig.-Umschlag und Papp-Decke in farblithogr. Papp-Schuber. (Écrits et gravures, 2).
Katalog Basel 1996, Nr. 78. Bloch 743-745 und 802-804, Bloch, Bücher 71. Cramer 78. Hordoisch S. 72. Monod 6297. – Nr. 147 von 150 numerierten Exemplaren auf Vergé de Montval, im Druckvermerk von P. Picasso signiert. – „Max Jacob erzählt von den Futuristen, den Surrealisten, von seinen Freunden Apollinaire und Picasso und natürlich auch von Paul Guillaume, als Sammler afrikanischer Kunst. Picasso machte für dieses Buch zu Ehren seines früh verstorbenen Freundes am 7. September 1956 drei Kaltnadelarbeiten: Max Jacob beim Schreiben, in Rückenansicht und im Profil . Ein am 23. September in Vallauris entstandenes lithographisches Portrait diente als Frontispiz … Das Buch ist außerdem mit 24 Holzschnitten von Georges Aubert nach Picasso-Zeichnungen illustriert“ (Kat. Basel 1996). – Pappschuber am Fuß mit kleiner Druckstelle und geringfügig angestaubt, sehr gutes sauberes Exemplar. Schlagwörter: Autobiographie, Illustrated books, Illustration des livres, Illustrierte Bücher, Nummerierte Bücher, Signierte Bücher |
3.800,-- | ![]() |
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| Tyszka, (Karl Wilhelm) v. Erinnerungen aus den Jahren 1812, 1813, 1814 und 1815. Auch enthaltend: Die Geschichte des 1sten (vormals litthauischen) Dragoner-Regiments, während der Feldzüge in dieser Zeit. Gumbinnen, J. W. W. Krauseneck (1829). 8°. Titel, XVI, 366 S., [1] Bl. Halblederband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild und Rückenvergoldung.
Erste Ausgabe. – „Zum Besten der durch die Ueberschwemmung in der Tilsiter Niederung Nothleidenden herausgegeben“. – Tyszka, Rittmeister im Ersten Dragoner-Regiment, hat 1837 auch eine „Geschichte des köngl. Preußischen 1sten Dragoner-Regiments, seit dessen Stiftung im Jahr 1717 bis auf die gegenwärtige Zeit“ herausgegeben. – „Das Dragoner-Regiment „Prinz Albrecht von Preußen“ (Litthauisches) Nr. 1 war ein Dragonerverband der Preußischen Armee, der von 1717 bis 1919 bestand und zu den ältesten Kavallerieregimentern der Preußischen Armee zählte. … Der Verband nahm zunächst in Tilsit und Insterburg Quartier. Die Hälfte des Regiments (zwei Eskadron) nahm 1812 im Mobilen 1. Dragoner-Regiment im preußischen Hilfskorps unter General Yorck an Napoleons Feldzug gegen Russland und 1813/14 an den Feldzügen gegen Frankreich teil“ (Wikipedia). – Rücken am hinteren Gelenk mit Abriebstelle, Deckel etwas berieben, gutes sauberes Exemplar. Schlagwörter: Autobiographie, Befreiungskriege <1813-1815>, Militaria, Napoleon I, Napoleonica |
120,-- | ![]() |
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| Zwart, Piet. Het boek van PTT. Dit boekje werd in opdracht van en in samenwerking met het Hoofdbestuur der Posterijen, Telegrafie en Telefonie, samengesteld door Piet Zwart. Leiden, Nederlandische Rotogravure Mij. 1938. 4° (25 x 18 cm.). 49 S. mit farbigen Illustrationen und Foto-Montagen. Farbig illustr. Orig.-Broschurumschlag.
Brentjens, Piet Zwart, (2008), 235 ff. Le Guen, Cent cinquante ans de photolittérature pour les enfants 66 f. Purvis/De Jong, Nederlands grafisch ontwerp van de negentiende eeuw tot nu, 121 ff. Nicht bei Heiting, Dutch Photo Publications 1918-1980. – Erste Ausgabe des interessanten Foto-Bilderbuchs des berühmten niederländischen Architekten, Typografen, Designer und Fotografen Piet Zwart (1885-1977). – „Lire un manuel sur le fonctionnement des postes, télécommunications et télégrammes hollandais n’a certainement rien de très attrayant pour un enfant, à moins que son auteur ne le transforme livre-spectacle, comme dans cet Het Boek van PTT, paru en 1938. Tout est dans le visuel, dans la construction architecturale d’une double page, qui dans un même espace rassemble texte et reproductions de cartes, photographies d’objets, de personnes faisant la queue au bureau de poste, de personnages en carton – qui ne sont pas sans rappeler ceux que Varvara Stepanova réalise pour Rodtchenko –, de photomontages… Le tout accompagné de multiples couleurs, d’une typographie variée et variable dans sa taille et perturbée par l’irruption de mots manuscrits! L’humour ne manque pas, avec ce monstre enfermé dans un paquet, pas plus que l’irrationnel, avec ces paysages imaginaires parcourus par un postier qui semble emporté par la vitesse. Aux commandes de cet ouvrage, Piet Zwart, architecte, typographe, designer hollandais, proche du mouvement De Stijl et de la revue du même nom, en contact avec Lissitzky, Rodchenko, Doesburg, Schwitters et les membres du Bauhaus. Il semble réaliser avec ce livre une compilation de toutes les avant-gardes des années 1930“ (L. de Guen). – Umschlag etwas angestaubt und leicht fleckig, sonst sehr gut erhalten. Schlagwörter: Avantgarde, Fotomontage, Niederl. Kinderbücher, Niederlande, Photo montage, Photobilderbücher, Photographic children books, Photographie, Post |
1.400,-- | ![]() |
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| San Lazzarro, G. di (Ed.). XXe Siècle. Nouvelle série, XXXe année, No 30. Juin 1968. Panorama 68. Paris 1968. 4°. 152, (6) S. mit zahlreichen (16 farbigen) Abbildungen und 2 Orig.-Farblithographien von Marino Marini und Maurice Estève. Farbig illustr. Orig.-Pappband.
Textes de G. Marchiori, Bernard Dorival, Pierre Courthion, Dora Vallier, Dore Ashton, Jean Dypréau, Jacques Dupin, René Massat, Marino Marini, Eugène Ionesco, M. Fagiolo, Zoran Krzisnok. – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Original-Graphik, Zeitschriften |
200,-- | ![]() |
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| Hesse, Hermann. Narziß und Goldmund. Erzählung. Berlin, S. Fischer 1930. 8°. 417 S., [1] Bl. Hellblauer Orig.-Leinenband mit goldgepr. Rückentitel auf schwarzem Grund, Rückenvergoldung, Deckelfiletten und Deckelmonogramm. (Gesammelte Werke in Einzelausgaben).
Mileck II, 58. W.-G.² 169. – Erste Ausgabe. – „Der ‚Goldmund‘ entzückt die Leute. Er ist zwar um nichts besser als der Steppenwolf, . der kompositorisch gebaut ist wie eine Sonate, aber beim Goldmund kann der gute deutsche Leser Pfeife rauchen und ans Mittelalter denken, und das Leben so schön und wehmütig finden. So hat er wieder einmal ein Buch nach seinem Herzen gefunden“ (H. Hesse in einem Brief an Erwin Ackerknecht, 1930). – Rücken wie meist etwas aufgehellt und leicht braunfleckig, Namen auf dem Vorsatz, gutes Exemplar. |
140,-- | ![]() |
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| Walser, Robert. Prosastücke. Zürich, Rascher & Cie. 1917. 8°. 50 S., [3] Bl. Illustr. Orig.-Leinenband (Illustration: Karl Walser). (Schriften für Schweizer Art und Kunst, Band 55).
Badorrek-Hoguth B 88. W.-G.² 9. – Erste separate Ausgabe und das erste in der Schweiz verlegte Buch des Schriftstellers. Auf dem Vorderdeckel ist „1916“ angegeben. Eines von 2000 Exemplaren. – Sammlung bis dahin ungedruckter Prosa mit den Erzählungen: Das Seestück; Die italienische Novelle; Koffermann und Zimmermann; Der Flinke und der Faule; Der Maskenball; Die Verlassene; Die Mörderin; Die Brüder; Schüler und Lehrer; Sohn und Mutter; Die böse Frau; Berta; Die Wurst; Der Junggeselle; Zahnschmerzen; Der andere Junggeselle; Schwendimann und Ich habe nichts. – „Der Verlag brachte den Band sowohl broschiert mit Reihentitel als auch gebunden (Leinen und Pappband) heraus. Ausserdem wurden Druckbögen in das ‚Schweizer Novellen und Skizzenbuch‘ intergriert, das 1917 als vierte Folge von ‚Raschers Jahrbuch für Schweizer Art und Kunst‘ erschien“ (Echte, Robert Walser. Sein Leben und Werk, 2006, Nr. 564). – Einband etwas angestaubt, Name auf dem Vorsatz, gutes Exemplar der sehr seltenen gebundenen Ausgabe. Schlagwörter: Expressionisme, Expressionismus |
240,-- | ![]() |
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| Cyon, Élie de. Dieu et science. Essais de psychologie des sciences. Avec deux planches hors texte et le portrait de l’auteur par J.-C. Chaplain. Deuxième édition, revue et augmentée. Paris, Félix Alcan 1912. Gr.-8°. XIII, 487 S.; [1] Bl. mit Portrait und 2 Tafeln. Weinroter Halblederband der Zeit mit goldgepr. Rückentitel. (Bibliothèque de philosophie contemporaine).
Hirsch-Hübotter II, 162 und Supplement 208. Pagel Sp. 363 f. – Zweite, wesentlich erweiterte Ausgabe des letzten Werks des berühmten russisch-französischen Mediziners und Psychologen E. v. Cyon (1843-1912). – Cyon „studierte Medizin in Warschau, Kiew und Berlin. 1866 war er in Leipzig Assistent von Carl Ludwig, mit dem er die dämpfende Wirkung des Nervus vagus auf das Herz beschrieb. Auch mit Ernst Wilhelm von Brücke in Wien arbeitete er zusammen. 1867 wurde er, als Nachfolger von Iwan Michailowitsch Setschenow, an der Universität Sankt Petersburg auf den Lehrstuhl für Anatomie und Physiologie berufen. Zu seinen Schülern zählte Iwan Petrowitsch Pawlow. Zar Alexander II. schlug ihn zum Ritter und ernannte ihn zum Staatsrat. 1872 wurde er Mitglied der Petersburger medizinischen Akademie. In dieser Zeit gewann der Russische Nihilismus in Petersburg die Oberhand und es kam zu Studentenunruhen, in deren Folge er seine Lehrtätigkeit aufgab. 1875 emigrierte er nach Frankreich, wo er seine Forschung in Zusammenarbeit mit Claude Bernard (1813-1881) fortsetzte“ (Wikipedia). – Zeitgenöss. Widmung auf dem Vorsatz, schönes dekorativ gebundenes Exemplar. Schlagwörter: Philosophie, Philosophy, Psychologie, Psychology |
240,-- | ![]() |
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| Descartes, René. Philosophische Schriften. In einem Band. Mit einer Einführung von Rainer Specht und „Descartes` Wahrheitsbegriff“ von Ernst Cassierer. Hamburg, Felix Meiner (1996). 8°. 605 S. in getrennter Zählung. Orig.-Pappband mit Schutzumschlag.
Text teilweise in Latein, Deutsch und Französisch. – Sehr gutes sauberes Exemplar. Schlagwörter: Gesamtausgaben |
30,-- | ![]() |
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| Gottfried, Johann Ludwig. Historische Chronick, oder Beschreibung der merckwürdigsten Geschichte, so sich von Anfang der Welt, bis auf das Jahr Christi 1619 zugetragen… Nach Ordnung der IV. Monarchien, mit beygefügter Jahr-Rechnung, in VIII. Theilen verfasset; auch mit 156 kleinen Portraits und 328 Merianischen Kupfer-Stichen gezieret. Nunmehro in vielen Stücken verbessert, und so wohl mit richtigen Marginalien, als einem neu-verfertigten vollständigen Register versehen. Erster Theil (von 3). 8 Teile in 1 Band. Frankfurt a. M., Philipp Heinrich Hutter 1743. Folio (35,5 x 21,5 cm.). [4] Bl. mit Titelblatt in Rot und Schwarz, 31 gestoch. Tafeln mit zus. 372 Portraits, [6] Bl., 1184 S., [71] Bl. mit 328 Kupferstichen im Text von Matthäus Merian. Halblederband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild (in Englisch und goldgepr. Jahresangabe).
Wüthrich III, 80. Vgl. Dahlmann-Waitz 278/50. Ebert 8722. Graesse III, 122. Lipperheide Ci 14 (Ausg. von 1674). (Alle frühere Ausgaben). – Achte und letzte deutsche Ausgabe der reich illustrierten, zuerst 1629-1630 erschienenen Weltchronik. Die Bände II und III erschienen 1745 und 1759 mit dem Titel „Fortgesetzte Historische Chronick…“ – „Obwohl die späteste Ausgabe, ist sie doch wegen der verbesserten Register und Texte die brauchbarste“ (Wüthrich). – Unter den Textkupfern viele von historischem Quellenwert, wie z. B. das des Prager Fenstersturzes, die Ansicht einer Druckwerkstatt, die faustähnliche Darstellung eines Gelehrten mit Höllenhund etc. – Der Theologe, Übersetzer, Autor, Herausgeber und Korrektor Johann Ludwig Gottfried (1584-1633) kam durch seine lateinische Nacherzählung von Ovids Metamorphosen in Oppenheim in Beziehung zum Verlagshaus de Bry und wirkte dort u. a. als Mitarbeiter von Matthaeus Merian dem Älteren. – Der Verleger Hutter kam in den Besitz vieler Kupferplatten des Hauses Merian, das in den Jahren um 1740 seine Tätigkeit einstellte. Zuerst veröffentlichte Hutter 1743 die Gottfried’sche Chronik neu mit der Bezeichnung ‚Erster Teil‘. Viele der Kupfer stammen aus Merians „Theatrum Europaeum“. – Einband berieben und am Kapital geringfügig eingerissen, ohne den Titelkupfer, Drucktitel alt aufgezogen und fleckig, einige meist restaurierte Randläsuren, stellenweise etwas braunfleckig, sonst sehr gut erhaltenes, bis auf das Frontispiz vollständiges Exemplar. Schlagwörter: Weltgeschichte |
1.200,-- | ![]() |
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| Popova – Sarabianov (Sarab’janov), Dmitrij V(adimirovic) and Natalia L. Adaskina. (Liubov Sergeevna) Popova. Translated from the Russian by Marian Schwartz. New York, Harry N. Abrams (1990). Gr.-4° (32 x 27 cm.). 396 S. mit 133 Farbtafeln und 300 Abbildungen. Orig.-Leinenband mit farbig illustr. Schutzumschlag.
Erste englische Ausgabe. – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Avantgarde, Constructivism (Art), Konstruktivismus, Russian Avantgarde |
60,-- | ![]() |
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| Lawrence, D(avid) H(erbert). Lady Chatterley’s Lover. Hamburg, Paris, Bologna, The Odyssey Press (1933). 8°. 359, (3) S. Orig.-Kartonumschlag. (The Albatross modern continental Library, 56).
Seltene Taschenbuch-Ausgabe der dritten Fassung des berühmten erotischen Romans; herausgegeben und mit einem offenen Brief von Frida Lawrence vom 26. Januar 1933. – „Not to be Introduced into the British Empire or the U.S.A“. – „L. begann seinen letzten Roman im Okt. 1926 in Italien. Ende Februar des folgenden Jahres lag die erste Fassung vor (die unter dem Titel „The First Lady Chatterley“ erstmals veröffentlicht wurde), eine verhältnismäßig kurze Skizze mit starken politischen Akzenten, die L. noch im Sommer desselben Jahres umarbeitete. In einer erneuten Revision 1927 bis Jan. 1928) bemühte sich der Autor um größere Plausibilität der Handlung. In allen Barbeitungen fällt die zunehmende Offenheit in der Darstellung der Liebesszenen auf. 1928 erschien die dritte und endgültige Version als Privatdruck in Florenz. Von ihm nicht autorisierte Nachdrucke veranlaßten L., 1929 in Paris eine Volksausgabe herauszugeben“ (KLL). – „In “Accumulated Mail” (1925) Lawrence wrote that “it’s no fun, writing unpopular books” (RDP 239). But generally he was keen to see his books sold. When Lady Chatterley’s Lover (1928) was widely pirated he sought to beat the pirates at their own game by arranging for the so-called “Paris Popular Edition” of Lady Chatterley’s Lover to be published there in 1929 with an initial print run of 3000 copies. It was quickly followed by second and third printings of the same quantity. Lawrence’s wish is confirmed by Frieda Lawrence in her “open letter” prefixed to the Odyssey Press edition of the book published in 1933, where she stated that Lawrence “wanted to reach the people he voiced and from whom he came”. This paper will explore the intended audience of the Florence first edition, bearing in mind the print run of only 1000 copies. It will then look at Lawrence’s view of the piracies, with some illustrations of those, and then consider whether the Paris Popular Edition marked a rethink by Lawrence of who the intended audience was or whether it was a natural progression from the Florence first edition. Finally, comparisons will be made with other editions of Lawrence’s books that were considered to be “popular’’ editions“ (J. Long, D.H. Lawrence, Lady Chatterley’s Lover and “Popular” Editions, Études Lawrenciennes [Online] 54, 2022). – Rücken etwas aufgehellt, sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Erotica |
100,-- | ![]() |
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| Aalto – Fleig, Karl (Hrsg.). Alvar Aalto. (Vorwort Hans Girsberger, Einleitung Göran Schildt). Zürich, Editions Girsberger und Stuttgart, Karl Krämer o. J. (1963). Quer-Gr.-8° (23,5 x 28,3 cm.). 271 S. mit zahlr. Abbildungen und Grundrissen. Orig.-Leinenband mit Schutzumschlag.
Erste Ausgabe des ersten Werkverzeichnisses. – Texte in Deutsch, Französisch und Englisch. – Der meist fehlende Schutzumschlag mit kleinem Randeinriss am Vorderdeckel, sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Catalogue raisonné, Catalogues raisonnés, Werkverzeichnis, Werkverzeichnisse |
80,-- | ![]() |
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| Breuer – Jones, Cranston (Légendes et introduction). Marcel Breuer. Réalisations et projets 1921-1962. (Traduction en francais par Janine Flitz). Paris, Èditions Vincent, Fréal & Cie. (1963). Quer-4° (22,5 x 28 cm.). [264] S. mit zahlr., teils farbigen Abbildungen und Grundrissen. Orig.-Leinenband mit illustr. Schutzumschlag.
Erste französische Ausgabe; die amerikanische Orig.-Ausgabe erschien gleichzeitig mit der deutschen Ausgabe 1962. – Der Leineneinband sauber mit Klarsichtfolie kaschiert, Schutzumschlag mit kleinem Randeinriss am Vorderdeckel, sonst gut erhalten. Schlagwörter: Bauhaus, Catalogue raisonné, Catalogues raisonnés, Werkverzeichnis, Werkverzeichnisse |
80,-- | ![]() |
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| Neutra, Richard. Buildings and Projets – Réalisation et Projets – Bauten und Projekte. Zürich, Editions Girsberger (1951). Quer-Gr.-8° (23,5 x 28,5 cm.). 239 (1) S. mit zahlr. Abbildungen und Grundrissen. Orig.-Leinenband mit illustr. Schutzumschlag.
Mit einer Einleitung von Sigfried Giedion. Texte in Deutsch, Englisch und Französisch. – Der Leineneinband mit Klarsichtfolie kaschiert, sonst sehr gut erhalten. Schlagwörter: Catalogue raisonné, Catalogues raisonnés, Werkverzeichnis, Werkverzeichnisse |
40,-- | ![]() |
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| Bacon – Alley, Ronald. Francis Bacon. Catalogue Raisonne and documentation by Ronald Alley. Introduction by John Rothenstein. London, Thames & Hudson (1964). 4°. 292 S. mit 287 (27 farbigen und montierten) Tafeln. Orig.-Leinenband mit farbig illustr. Schutzumschlag und Japanpapier-Schutzumschlag.
Sehr gutes Exemplar. – Fine copy with very good dust jacket and halftransparent paper dust wrapper. Schlagwörter: Catalogue raisonné, Catalogues raisonnés, Werkverzeichnis, Werkverzeichnisse |
350,-- | ![]() |
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| Guillaumin – Serret, Georges et Dominique Fabiani. Armand Guillaumin 1841 – 1927. Catalogue raisonné de l’oeuvre peint. Précédé de Armand Guillaumin dans son temps par Raymond Schmit. Paris, Editions Mayer (1971). 4°. 569 S., [1] Bl. mit 847 teils farbige und montierte Abbildungen. Orig.-Kunstledereinband mit goldgepr. Rückentitel und farbigem Deckelbild.
Maßgebliches Werkverzeichnis mit Abbildungen aller Gemälde Guillaumins. – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Catalogue raisonné, Catalogues raisonnés, Impressionism, Impressionismus, Werkverzeichnis, Werkverzeichnisse |
500,-- | ![]() |
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| Zweig, Arnold. Das Beil von Wandsbek. Roman 1938 – 1943. Stockholm, Neuer Verlag (1947). 8°. 682 S., [3] Bl. Orig.-Leinenband mit 2 goldgepr. Rückenschildern.
Sternfeld/Tiedemann 568. W.-G.² 59. – Erste deutsche Ausgabe. Neubearbeitung der hebräischen Originalausgabe von 1943. – Sehr gutes sauberes Exemplar. Schlagwörter: Exil, Exilliteratur, Nationalsozialismus |
40,-- | ![]() |
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| Hoffmann, E(rnst) T(heodor) A(madeus). Juristische Arbeiten. Herausgegeben und erläutert von Friedrich Schnapp. München, Winkler Verlag (1973). 8°. 610 S. Orig.-Leinenband mit Schutzumschlag.
„Der wichtigste und umfangreichste Teil des Buches besteht aus mehr als 100 Schriftstücken, die Hoffmann als Mitglied der ‚Königlichen Immediat-Untersuchungs-Kommission zur Ermittlung hochverräterischer Verbindungen und anderer gefährlicher Umtriebe‘ in den Jahren 1819-1820 verfasst hat und die nahezu alle unbekannt waren. Darunter befinden sich so brisante Stücke wie Hoffmanns Gutachten zum Landesverratsprozess gegen den Turnvater Jahn“ (F. Schnapp). – Sehr gutes Exemplar. |
30,-- | ![]() |
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| Puhlmann, Gerhard, (Max Ittenbach) u. a. Die Stalinallee. Nationales Aufbauprogramm 1952. Berlin, Verlag der Nation (1952). Folio (34,5 x 25 cm.). [102] Bl. mit 286 Abbildungen, 3 Fotomontagen und Illustrationen. Orig.-Halbleinenband.
Parr/Badger I, 182. – Erste Ausgabe des seltenen Propaganda-Fotobuchs über die Berliner Prachtstraße. – Das Werk „sollte einen Beitrag dazu leisten, die Überlegenheit des Sozialismus darzustellen und zeigen, wie der sozialistische Staat für die Arbeiterklasse sorgt, indem großzügig anspruchsvolle Wohnungen gebaut werden. Das Entstehen der Straße sollte ursprünglich nur filmdokumentarisch begleitet werden. Da Gerhard Puhlmann aber den Architekten Professor Hermann Henselmann persönlich kannte, verantwortlich für die Wohnbebauung am Strausberger Platz und den ersten Abschnitt der Stalinallee, sicherte er sich den Auftrag für die fotografische Begleitung des gesamten Bauvorhabens und konnte so die ganze Bandbreite seines Könnens auf brillante Weise unter Beweis stellen. Die hohe Qualität von Puhlmanns Arbeit an diesem Projekt wurde geehrt mit dem Nationalpreis 1. Klasse, verbunden mit einem Geldpreis von 100.000 Mark. 1953 betrug das durchschnittliche Monatseinkommen in der DDR laut Rententabelle 324 Mark“ (Zu einer Neuausgabe im Berlin Story Verlag 2022). – „Propaganda-Fotobücher gibt es in allen Formen, Größen und Ideologien. Manchmal erzählen sie Halbwahrheiten, manchmal lügen sie unverhohlen, manchmal sind sie so sachlich wie Unternehmensberichte. Gerhard Puhlmanns fotografische Dokumentation des viel gepriesenen Wiederaufbauprojekts der DDR gehört zwar eindeutig zur letzteren Kategorie, den harmlosesten Propagandabüchern, lobt aber dennoch eindeutig die Vorzüge des Vorhabens. Die Stalinallee, die 1961 (als Stalins Name in Ungnade fiel) in Frankfurter Allee und Karl-Marx-Allee umbenannt wurde, war das wichtigste städtebauliche Projekt, das in Ost-Berlin durchgeführt wurde. Dieser riesige, 75 bis 80 Meter breite Ost-West-Boulevard endete am Alexanderplatz, dem Zentrum des sowjetisch besetzten Berlins. Entworfen von einem Team unter der Leitung des ostdeutschen Architekten Heinrich Henselmann, war es ein äußerst ehrgeiziges Projekt, dessen erste Phase in Puhlmanns Buch liebevoll dokumentiert wurde“ (M. Parr). – Deckel etwas angestaubt, gutes sauberes Exemplar. Schlagwörter: Berlin, Propaganda, Städtebau |
280,-- | ![]() |
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| Bächtold-Stäubli, Hanns (Hrsg.). Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens. Herausgegeben unter Mitwirkung von Eduard Hoffmann-Krayer mit einem Vorwort von Christoph Daxelmüller. (Unveränderter photomechanischer Nachdruck der Ausgabe 1927-1942). 10 Bände. Berlin, New York, Walter de Gruyter 1987. Gr.-8°. 16250 Spalten; LXXV, 8584 S. mit einigen Karten, Diagrammen und Illustrationen. Orig.-Broschurumschläge in Pappschuber.
Gutes Exemplar. Schlagwörter: Aberglaube, Lexica, Lexikon, Wörterbuch |
60,-- | ![]() |
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| Christie, Agatha. The labors of Hercules. New adventures in crime by Hercule Poirot New York, Dodd, Mead & Company 1947. 8°. [3] Bl., 265 S. Orig.-Leinenband. (Red Badge Detective Series).
Erste amerikanische Ausgabe. Die englische Originalausgabe erschien mit dem Titel „The Labours of Hercules“ im selben Jahr. – Bibliotheks-Stempel auf dem Innendeckel, gutes Exemplar. Schlagwörter: Crime, Kriminalliteratur, Kriminalroman |
50,-- | ![]() |
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| Cappe, Jeanne. Le cirque. Illustrations de (Tomás) Santa Rosa. Paris, Desclée de Brouwer o. J. (1938). Gr.-4° (32,5 x 29,5 cm.). 8 unbez. Bl. mit 7 (1 doppelblattgr.) farblithogr. Tafeln. Farbig illustr. Orig.-Halbleinenband.
Bilderwelt 2675. Slg. Cotsen 1860. – Einzige Ausgabe des bezaubernden Künstlerbilderbuchs. – Eines der schönsten Zirkus-Bilderbücher. – Der brasilianische Maler und Graphiker T. Santa Rosa Jr. (1909-1956) war auch als Bühnen- und Kostümbildner sowie als Dekorateur tätig und besonders in den 30er Jahren erfolgreich. – Die belgische Schriftstellerin und Journalistin J. Cappe (1895-1956) hat zahlreiche Kinderbücher verfasst. – Deckel etwas berieben und angestaubt, sonst gut erhalten. Schlagwörter: Circus, Französische Kinderbücher, Künstlerbilderbücher, Zirkus |
350,-- | ![]() |
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| Cartier-Bresson, Henri. Images à la sauvette. Photographies. Paris, Éditions Verve (1952). Folio (37 x 28 cm.). [148] S. mit 126 Duotone-Tafeln. Farbig illustr. Orig.-Pappband (von Henri Matisse) und Japan-Papierschutzumschlag.
Auer 343. Koetzle, Fotografen A-Z 66 f. Roth, The book of 101 books 134. Sinibaldi/Couturier 99. Vgl. Parr/Badger I, 207 f. und Roth, The Open Book 154 f. (beide parallel erschienene amerikanische Ausgabe „The Decisive Moment“, „because their publication in the United States made Cartier-Bresson an international superstar“). – Erste Ausgabe. – Mit eigenhändiger Widmung von H. Cartier-Bresson „à Monsieur Hans Saebens avec mon trés cordial souvenir Henri Cartier-Bresson, Hamburg 1952“ und 2 Orig.-Portraitphotographien von H. Cartier-Bresson. – Der Bremer Maler, Grafiker und Fotograf Hans Saebens (1895-1969) lebte im Künstlerdorf Worpswede bei Bremen und begann bereits 1932 mit der Leica zu fotografieren. – „Seit Oskar Barnacks Erfindung der Leica, jener Kleinbildkamera, die durch ihre reduzierte Größe den Fotografen mitten ins Geschehen rückte und ihm ermöglichte, direkt unter seinen Motiven zu arbeiten, war die moderne Bildreportage geboren. Der Fotograf wurde nun flexibel, die Kamera ermöglichte es ihm, aus dem Geschehen heraus seine Bilder zu schießen und ohne zu auffällig zu werden, den Decisive Moment, den entscheidenden Moment, auszunutzen. Henri Cartier-Bresson, den Saebens 1953 in Hamburg traf, hatte im Jahr zuvor die Theorie des Decisive Moment aufgestellt. „Für mich besteht das Wesen der Fotografie in der Fähigkeit, in Bruchteilen einer Sekunde Bedeutung und Gewicht eines Ereignisses zu erfassen und gleichzeitig in eine Form zu bannen, die das Wesen dieses Geschehens gültig ausdrückt“, schreibt Cartier-Bresson (In: Leica-Fotografie 1953, Heft 1, S. 4). Und damit nutzte er – im Gegensatz zu Saebens – die Möglichkeiten aus, die die Leica dem Fotografen bietet“ (Wikipedia). – „Strictly speaking … a monograph of Cartier-Bresson’s best work, but it has overriding unifying factors that elevate it into … one of the greatest of all photobooks …“ (Parr/Badger). – Henri Cartier-Bresson (1908–2004) gilt als der Wegbereiter des modernen Fotojournalismus. Gemeinsam mit Robert Capa und David »Chim« Seymour gründete er 1947 die Fotografenkooperative und -Agentur „Magnum“. Sein Blick für das Skurrile im Alltag war legendär. Er fotografierte unter anderem in Spanien, Kamerun, Italien, Indien, Pakistan, China, Mexiko und den USA. – Sehr gutes Exemplar mit bedeutender Provienz. Schlagwörter: Signierte Bücher, Widmungsexemplar |
6.000,-- | ![]() |
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| Clark, Larry. Teenage lust. (An autobiography). Second edition. New York, Self-publishing (1987). 4° (29,5 x 23 cm.). [143] S. mit 92 Duotone-Tafeln. Illustr. Orig.-Kartonumschlag.
Auer 648. Bertolotti 260. Koetzle, Fotografen A-Z 75. Vgl. Parr/Badger II, 260 (Tulsa). – Erschien zuerst 1983. – Von Larry Clark signiert. – „Wenn Danny Lyon mit dem sozialdokumentarischen The Bikeriders die Tür für einen Spalt weit auf die widerständige Jugend aufstieß, so öffnete Larry Clark sie weit mit seinem Buch Tulsa, 1971. Lyon hatte jugendliche Rebellion auf einem akzeptablen Level gezeigt, Kids, die am Wochenende Rabatz machten, aber in der Regel motagmorgens (wenn auch ziemlich mitgenommen) wieder zur Arbeit erschienen. Clark, auf der anderen Seite, zeigte jugendliche Entfremdung als Vollzeitleben, mit geringer oder gar keiner Möglichkeit zur Rückkehr in die Gesellschaft. Seine Dokumentation von Kommunen in Tulsa, wo schlimmer Drogenkonsum häufiger war als gelegentlicher Sex, erweiterte die Grenzen des akzeptablen Themas für Fotografen und machte Tulsa zu einem der meistdiskutierten und bedeutendsten Bücher des Jahrzehnts“ (Gerry Badger in Koetzle). – Gelenke und Kanten etwas berieben, gutes Exemplar. Schlagwörter: Aktfotografie, Aktphotographie, Photography of the nude, Signed books, Signierte Bücher |
450,-- | ![]() |
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| (Dorat, Claude-Joseph). Les baisers, précédés du mois de mai. Den Haag et Paris, Delalain 1771. 8°. 186 S., [3] Bl. (Verlagsanzeigen) mit gestoch. Titelvignette, gestoch. Titelkupfer, 1 Kupfertafel und 45 gestoch. Vignetten nach Eisen und Marillier sowie einigen Holzschnittvignetten. Weinroter Maroquinledereinband des 19. Jahrhunderts mit goldgepr. Rückenschild, floraler Rücken- u. Deckelvergoldung, Innenkantenvergoldung sowie Kopfgoldschnitt.
Vgl. Gay-L. I, 344. Cohen-de Ricci 308-310. Sander 495. – Zweite Ausgabe in Okatv-Format. Die erste Oktav-Ausgabe erschien gleichzeitig mit der Quartausgabe 1770. Eines der schönsten französischen Bücher des ausgehenden 18. Jahrhunderts. – Diese vollständigste Fassung mit den beiden Kupfertafeln und 45 Vignetten, „die, bis auf zwei Ausnahmen, von Eisen stammen und zu dem Feinsten zählen, was die französische Kunst auf diesem Gebiet hervorgebracht hat. Man kann hier bereits von einer vollendeten Durchbildung des Louis-XVI-Stils in der Kunst Eisens sprechen“ (Fürstenberg 91/92). – Enthalt ferner neben dem Gedicht von Dorat auf den Seiten 135-186: „Imitations de plusieurs poetes latines“, mit hübschen Holzschnittvignetten. – Gelenke und Kanten geringfügig berieben, sehr schönes sauberes Exemplar in einem prachtvollen Einband im Rokoko-Stil. Schlagwörter: Einbände, Erotica, Erotik, Illustrated books, Illustrierte Bücher |
320,-- | ![]() |
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| Lem, Stanislaw. Biblioteka XXI wieku (polnisch, Bibliothek des 21. Jahrhunderts). Kraków (Krakau), Wydawn. Literackie (1986). 8°. 105, (6) S. Orig.-Kartonumschlag.
Seltene erste Ausgabe. – „Die „Bibliothek des 21. Jahrhunderts“ ist eine Sammlung fiktiver Rezensionen und Einleitungen zu nicht existierenden Büchern, in der der Autor zunächst meisterhaft zeitgenössische literarische Stile parodiert, um sich anschließend in das Abenteuer der Schaffung apokrypher Konzepte von Welt und Mensch zu stürzen, die in das Reich endlos sprudelnder Texte und – manchmal verrückter – Ideen vordringen. Diese Ideen gleiten mal in groteske Absurdität ab – mal erweisen sie sich als scharfsinnige Prognose für zukünftige Zustände unserer Zivilisation“ (solaris(dot)lem(dot)pl, übersetzt aus dem polnischen). – „Ich glaube, dass mit den Jahren meine Ungeduld gegenüber der gewissenhaften, handwerklichen und langsamen Ausarbeitung einer Geschichte immer größer wurde. Um die Erleuchtung einer Idee in eine Erzählung zu verwandeln, muss man sich furchtbar abmühen, und zwar in einer Weise, die über das Intellektuelle hinausgeht. Das war einer der Hauptgründe, warum ich so grausame Abkürzungen genommen habe, wie sie diese Bücher waren. In diesen Büchern habe ich versucht, verschiedene Stile nachzuahmen: den Stil einer Rezension, eines Vortrags, einer Rede, einer Dankesrede (eines Nobelpreisträgers) und dergleichen. Diese Erfahrungen sind wie „Kisten“, die, übereinandergestapelt, eine Treppe bilden, über die ich in das Stockwerk geklettert bin, von dem aus der Golem spricht“ (S. Lem). – Gelenke, Kapital und Fuß leicht berieben, sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Bibliographie, Bibliography, Imaginary books and libraries, Phantastik / Utopie, Science Fiction, Technology and civilization |
140,-- | ![]() |
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| Wienbarg, L(udolf Christian). Aesthetische Feldzüge. Dem jungen Deutschland gewidmet. Hamburg, Hoffmann und Campe 1834. 8°. Halblederband um 1900 mit goldgepr. Rückentitel und Linienvergoldung.
ADB XLII, 419 f. Slg. Borst 1740. Hamburger Schriftstellerlexikon VIII, 26. Houben I, 605 ff. Kayser, Hamburger Bücher 110. – Sehr seltene erste Ausgabe der Vorlesungen des Altonaer Philosophen, Philologen und Journalist, welche er 1833 als Privatdozent an der Kieler Universität hielt. Wienbargs Hauptwerk, die wichtigste theoretische und zugleich programmatische Schrift des „Jungen Deutschland“. Das Werk prägte den Namen einer ganzen Epoche, mit seiner Einleitung hat Wienbarg ganz wesentlich zur Verbreitung des Begriffs beigetragen. – 1835 gründete L. C. Wienbarg (1802-1872) in Frankfurt am Main zusammen mit Karl „Gutzkow die Zeitschrift „Deutsche Revue“, die jedoch bald staatlich unterdrückt ward. Seine Schriften wurden vom Bundestag verboten und er aus Frankfurt polizeilich ausgewiesen. Nachdem er sich nun eine Zeit lang in den Rheinlanden aufgehalten, kehrte er nach Hamburg zurück, wo er bei der Redaction der Börsenhalle betheiligt war und namentlich von 1842 bis 1846 die Hamburger litterarischen und kritischen Blätter redigirte. Hier beschäftigte ihn schon stark die schleswig-holsteinische Sache und 1848 machte er den schleswig-holsteinischen Krieg als Freiwilliger mit. Nach diesem Kriege lebte er wieder in Altona und Hamburg vielfach schriftstellerisch beschäftigt“ (E. C. Carstens in ADB). – Gelenke und Kanten berieben, stellenweise braunfleckig und im unteren Blattrand wasserrandig, sonst gut erhaltenes Exemplar aus der Bibliothek des bekannten Schriftstellers Otto Erich Hartleben (1864-1905) mit dessen eigenhändigem Besitzvermerk vom Juni 1883. Schlagwörter: Aesthetics, Ästhetik, Das junge Deutschland, Hamburg, Verbotene Bücher, Vormärz |
450,-- | ![]() |
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| Davidson, Bruce. Subway. Afterword by Henry Geldzahler. New York, Aperture (1986). Quer-4° (25 x 29,5 cm.). [8] Bl., 60 Farbtafeln, [2] Bl. Orig.-Leinenband mit farbig illustr. Schutzumschlag. (An aperture book).
Koetzle, Fotografen A-Z 88. – Erste Ausgabe; von B. Davidson auf dem Titelblatt signiert. – „Viel beachteter (Foto)-Essay über New Yorker U-Bahn“ (H.-M. Koetzle). – „Bruce Davidsons Sympathie gilt vielen Menschen; seine typischen Motive sind die Benachteiligten, die Erniedrigten, die Verwundeten, wie sie in stolzer Hinnahme der Umstände leben. Die schwarze Frau, die in der hell erleuchteten Türe ihrer zusammengezimmerten, geschmückten Hütte ihr Baby auf dem Arm hält, der Vater und seine Söhne regungslos verharrend inmitten der Tristesse von Jersey Meadows, die Straßengang in Brooklyn, die sich aus Mangel an sozialen Vorbildern trotzig einen einheitlichen Stil erschafft – wir betreten Welten, die uns zuvor verschlossen waren, Welten, die zugänglich durch Bruce Davidsons Talent, Akzeptanz zu finden und zugleich selbst ein kaum relevanter Faktor in den Situationen zu bleiben, die er aufbaut und einfängt“ (H. Geldzahler in Koetzle). – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Color photography, Farbfotografie, New York, Portrait photography, Portraitphotographie, Porträtfotografie, Porträtphotographie, Signed books, Signierte Bücher, Street photography, USA |
380,-- | ![]() |
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| Klein, William New York. Life is good for you and good in New York Trance witness Reveals: Trance Witness Revels. London, Photography Magazine (1956). 4°. 192 p. with 188 Pictures on plates and Booklet (16 p., „Delay may be serious now free…“). Original cloth binding with color illustrated dust jacket. (Album Petite Planète, Vol. 1).
Auer 365. Parr/Badger I, 243. Roth, The Book of 801 Books 140 ff. Roth, The Open Book 165 f. – First edition in England (“Imprimé en Suisse”). The first printing of the first edition was published by Editions du Seul in Paris. – „By virtue of its preface, written by Jack Kerouac, Robert Frank’s The Americans is usually regarded as the epitome of the Beat photobook. But William Klein’s magnum opus, Life is good for you and good in New York Trance witness Reveals: Trance Witness Revels, a book with Beat mantra for a title, surely has the edge in this regard. This is partly because it was the earlier model, partly because it is less political and more exuberant, and impotantly, because its conception is so complete – photographs, layout, design, topography, ‚found‘ ephemera coalescing into what is in effect one of the first great ‚Pop‘ books. … Klein’s masterpiece reminds us that much great, serious art is often about play, archieved simply by experimenting with the possibilities of the material. Forget trance and witness – the revels are the thing“ (Parr/Badger). – „With no interest from American publishers, Klein went back to Paris and set to work on a graphic design that was as aggressive and idiosyncratic as its photos. „I saw the book as a tabloid gone berserk, gross, over-inked, brutal layout, bull-horn headlines,“ he wrote in its radically revised 1995 edition. „This is what New York deserved and would get.“ Published in France, Italy, and England, but not in America, Life is good for you and good in New York was a sensation“ (A. Roth). – Dust jacket on the back cover with a repaired tear along the edge; a very good copy. Schlagwörter: New York, Pop art, Pop-Kultur, Street photography |
2.200,-- | ![]() |
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| Struwwelpeteriade – Hobrecker, Karl (Max Stephan). Rundfunk-Struwwelpeter. Erfindung und Text von Karl Hobrecker. Zeichnung nach H(einrich) Hoffmann von M(aria ?) Aveirinós. Oldenburg i. O., Gerhard Stalling 1926. Kl.-8° (15,5 x 9 cm.). Leporello, [12] einseitig bedruckte Bl. mit farbigen Illustrationen. Farbig illustr. Orig.-Pappband. (Nürnberger Bilderbücher, Band 48).
Baumgartner III, 14. Evers, Von Struwwelhitler bis Punkerpeter 8 f. Hobrecker, Braunschweig 3375. Hobrecker, Frankfurt 126. Klotz 2716/23. Liebert, Stalling 48. Oldenburg/Künstler 204. Pressler S. 204 (Abb. 132). Rühle I, 1186. Stuck-Villa II, 216. – Sehr seltene Struwwelpeter-Parodie auf die damals aufkommende Rundfunktechnik. – Mit Bildern und vierzeiligen Versen: Der Struwwelpeter; Der böse Friederich; Paulinchen; Der Mohr; Die Tintenbuben; Niklas; Der wilde Jäger; Der Daumenlutscher; Kaspar; Der Zappelphilipp; Hans (Guck-in-die-Luft) und Der fliegende Robert. – „Bei Hobreckers Struwwelpeter-Bilderbuch handelt es sich um die Verstrickung der bekannten Hoffmannschen Figuren in die Errungenschaften der Rundfunktechnik. Dabei geht es dem Autor nicht um eine durchgängige Handlung, die Figuren dienen vielmehr als Aufhänger für die verschiedenen, voneinander unabhängigen Vierzeiler. Die Zeichnungen Avierinos nehmen die Hoffmannschen Originale zur Grundlage, um sie dann durch die Ausstattung mit rundfunk-technischen Gerätschaften zu verfremden. Dort, wo dem Original-Struwwelpeter aufs unbändigste Haare und Fingernägel sprießen, zucken beim Rundfunk-Struwwelpeter grelle Blitze. Hobreckers durchweg positive Darstellung des neuen Mediums gipfelt in ‚Drum Melde-Niklas / warnend spricht: / Vergeßt nur die Bezahlung nicht!‘ (und) ‚Ja, ja, wer ehrlich / rundfunkt, / Wird nicht ins Tintenfaß getunkt‘ (und) ‚Der Mohr, die Tinten- / bubenschaft / Schwarzhörer sind es schauderhaft‘.“ (Oldenburg-Künstler). 1924/1925 erschien ein Vorabdruck mit 9 Illustrationen in „Die Arche Noah“, Jugendbeilage der Zeitschrift „Daheim“ (vgl. Rühle II, 1186 c). – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Rundfunk, Rundfunkgeschichte, Struwwelpeter(iaden), Struwwelpetriade, Technik |
950,-- | ![]() |
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| Collin, Heinrich Joseph v. Sämmtliche Werke. (Herausgegeben und mit einer Biographie von Matthäus v. Collin und mit einem Nachruf von Moritz Graf v. Dietrichstein). 6 Bände. Wien, Anton Strauß 1812-1814. 8°. Mit 6 gestoch. Frontispizen von F. John und 1 gefalteten Kupfertafel (Collins Grabmal). Typogr. Orig.-Pappbände.
Goed. VI, 107, 13. NDB III, 323. W.-G² 14. – Erste Gesamtausgabe. – „Seine Bedeutung liegt aber zweifellos im dramatischen Bereich, wo er nach zaghaft dilettierenden Versuchen mit seinem „Regulus“ (1801) eine beachtenswerte Leistung vollbrachte. Das dramatische Werk C.s stellt eine interessante und noch viel zu wenig untersuchte Episode in der Sonderentwicklung des österreichischen Dramas dar. In der Tradition vom barocken (Volks-)Theater bis hin zu Grillparzer und Raimund bedeutete es jenen verhängnisvollen Umweg über (Corneille)-Racine-(Gottsched)-Lessing, der glücklicherweise ohne Nachfolge (Friedrich Halm?) geblieben ist. Mehr in der Gesinnung als in der Formgebung machte sich der Einfluß des röm.-französischen Barockheroismus (trotz ausdrücklicher Gegnerschaft!) bei ihm geltend, wofür seine Dramen sprechende Beispiele sind. C. stand mit den bedeutendsten Zeitgenossen in persönlichem und brieflichem Verkehr; 1807 komponierte Beethoven zu seinem „Coriolan“ (1802) die berühmte Ouvertüre“ (Kurt Vancsa in NDB). – Einbände etwas angestaubt, Rücken von Band VI im unteren Drittel mit Fehlstelle am Bezugspapier, Exlibris, stellenweise braunfleckig, sehr gutes Exemplar in den seltenen Verlagseinbänden. Schlagwörter: Dramen, Gesamtausgaben |
280,-- | ![]() |
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| (Westenrieder, Lorenz v. (Hrsg.). Historischer Kalender für 1790. München, J. Lindauer (1789). 12° (13,5 x 8,5 cm.). [13] Bl., 262 S. mit gestoch. illustr. Titel und 12 Kupfertafeln von (J(ohann) M(ichael) Mettenleiter). Lederband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild und reicher Rückenvergoldung.
Baumgärtel 206. Köhring 174. Lanckoronska-Rumann 20. – Seltener 4. Jahrgang des von dem Münchener Geschichtsschreiber Lorenz v. Westenrieder (1748-1829) herausgegebenen historischen Almananchs. – Die beiden ersten Jahrgange 1787-88 waren noch unter dem Titel „Baierisch- historischer Calender oder Jahrbuch der merkwürdigsten baierischen Begebenheiten“ erschienen. – „Der künstlerische Schmuck, aus artigen Frontispizen und historischen Kupfern bestehend, stammt von dem „bayrischen Chodowiecki“ J. M. Mettenleiter“ (Lanckoronska-Rumann). Unter den Tafeln im vorliegenden Jahrgang historische Szenen: „Die Hanse macht Deutschland reich und mächtig und beginnt in Deutschlad zu herrschen 1241 hört auf 1630“, „Conradin wird zu Neapel enthauptet 1268“, „Die Buchdruckerkunst wird der Welt mit getheilt 1462“, „Erste Beschäftigung der Universitäten 1347-1550“, „Zustand der Geistescultur zu anfang dieses Jahrhunderts“ (Moritatensänger) u. a. – Einband teils stärker berieben, sonst gutes dekorativ gebundenes Exemplar. Schlagwörter: Almanache, Taschenbücher, Kalender |
140,-- | ![]() |
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| Rieger, Erwin (Übersetzung). Aucassin und Nicolette. (Eine französische Dichtung des 13. Jahrhunderts in der Übertragung von Erwin Rieger … Die Satzanordnung und Ausschmücking des Druckwerkes mit Originalholzschnitten ist von Rudolf Junk …). Wien, Avalun-Verlag (1919). Folio (34,5 x 24,5 cm.). [1] w. Bl., [32] Bl., [1] w. Bl. mit 30 ornamentalen Orig.-Holzschnitten in Dunkelrot von Rudolf Junk und 1 sep. Textbl. vom Übersetzer. Orig.-Halbledereinband mit goldgepr. Deckeltitel und Deckelornamentik, sowie Kopfgoldschnitt in Pappschuber (von Carl Scheibe, Wien). (Vierter Avalun-Druck).
Rodenberg 331. – Eines von 380 num. Exemplaren (GA 385 Ex.). – Gegenüber dem Druckvermerk von R. Junk signiert. – „Dieses Sonderwerk wurde nach dem Plane von Arthur Rößler… auf bestem weißen Handschöpfpapier zweifarbig gedruckt und in goldbraunem Dogleder mit Echtgoldprägung und Goldschnitt handgebunden in der Handbindewerkstatt von Carl Scheibe in Wien.“ – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Illustrierte Bücher, Nummerierte Bücher, Pressendrucke, Signierte Bücher |
200,-- | ![]() |
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| Stendhal (d. i. Marie-Henri Beyle). Vanina Vanini. Wien/Hellerau, Avalun-Verlag (1922). 8°. 86 S., [3] Bl. mit 12 (10 ganzseitige) Original-Radierungen von Karl M. Schultheiß. Roter Orig.-Halblederband mit goldgepr. Rückentitel, Rückenvergoldung und Kopfgoldschnitt (signiert: E. A. Enders, Leipzig) in Pappschuber. (XXII. Avalun-Druck).
Rodenberg 334 ff. Sennewald 22,4. – Eines von 250 num. Exemplaren in Halbleder (Gesamtauflage 450 Exemplare); im Druckvermerk von K. M. Schultheiß signiert. – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Illustrated books, Illustrierte Bücher, Nummerierte Bücher, Pressendrucke, Signierte Bücher |
140,-- | ![]() |
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| Doisneau, Robert. 1, 2, 3, 4, 5. Compter en s’amusant. (Conçu et mis en page par Albert Plécy). Lausanne, La Guilde du Livre et Editions Clairefontaine (1955). 4°. [15] Bl. mit 12 Duetone-Tafeln und 12 farbig illustr. Ziffern. Orig.-Pappband mit illustr. Schutzumschlag.
Bilderwelt 2701. Koetzle, Fotografen A-Z 98. Parr/Badger I, 187 ff. (mit Abb.). – Seltene erste Ausgabe des berühmten Photo-Bilderbuchs zum Zählen lernen. – Auf witzig-spielerische und humorvolle Art und Weise werden Menschen, Tiere und Dinge aus der Kinderwelt dargestellt, um zum Zählen von 1 bis 12 zu animieren. – Exemplar mit der Umschlag-Darstellung eines Kleinkinds, das seine Zehen zählt; es gab auch eine Variante mit der Darstellung von 2 hoch gehaltenen Kinderhänden mit Blumenköpfen auf den Fingern. Die im selben Jahr erschiene deutsche Ausgabe mit einer Aufnahme des Eiffelturms auf dem Umschlag. – „Die Arbeiten von Robert Doisneau stellen eine der eindruckvollsten Leistungen der als ‚humanistische Reportage‘ bekannten Richtung der Fotografie dar. … Doisneaus Fotos sind das Ergebnis von Geduld, Reflexion, komplitzenhafter Teilnahme und Betroffensein. Mit ihren weitgehend urbanen Inhalten erfassen sie aber auch ein bestimmendes Element der Moderne“ (P. Hamilton in Koetzle). – Schutzumschlag am Rücken geringf. berieben, sehr gutes sauberes Exemplar. Schlagwörter: Französische Kinderbücher, Juvenile literature, Photobilderbücher, Photographic children books, Photographie, Rechenbücher |
320,-- | ![]() |
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| Geigenberger, Aug(ust). Märchen-Buch. (Die Ueberarbeitung und Ergänzung des Textes in der vorliegenden Fassung für die Jugend besorgte Alphons Krämer-Kempten). Kempten, München, Jos(eph) Kösel o. J. (1910). Gr.-4° (32 x 24,5 cm.). 35 S. mit farbigen Illustrationen und Buchschmuck von A. Geigenberger. Typogr. Orig.-Pappband.
Bilderwelt 528. Ries 546, 2. Stuck Villa I, 357 und II, 192. – Erste und einzige Ausgabe des hervorragend typographisch gestalteten Jugendstil-Bilderbuchs. – „Trotz vorzüglicher neuer Schriftentwürfe blieb es für den illustrierenden Künstler um 1900 ein Anliegen, der Verwandtschaft von Bild und Text durch eine individuelle und flexible handschriftliche Gestaltung anstelle der Drucktype Rechnung zu tragen. August Geigenberger (1875-1909) belebt bei desem Verfahren die Ränder mit zeilenfüllenden Grotesken“ (Hans Ries in Bilderwelt). – Einband angestaubt und leicht fleckig, Rücken unauffällig restauriert, im Blattrand teils etwas fingerfleckig, sonst gut erhalten. Schlagwörter: Jugendstil, Märchenbilderbücher |
160,-- | ![]() |
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| Sling (d. i. Paul Schlesinger). Kasper am Nordpol. Eine lustige Geschichte mit Bildern von Walter Trier. Berlin, Verlag Ullstein 1923. 8°. 31, (1) S. mit 18 farb. (1 ganzs.) Illustrationen. Farbig illustr. Orig.-Kartonumschlag. (Die Kasper-Bücher, 1. Band).
Hatry 104. Klotz 6866/1. LKJ III, 562. – Erste Ausgabe, selten. – Insgesamt sind im selben Jahr vier „Kasper-Bücher“ von Paul Schlesinger (1878-1928) mit Bildern von Trier erschienen. – Umschlkag teils stärker angestaubt und fleckig, papierbedingt wie immer gebräunt, sonst gut erhalten. Schlagwörter: Kasperle |
120,-- | ![]() |
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| (Solms-Hohensolms-Lich), E(mma Fürstin zu). Wie Pumpelmann entstanden ist. Deutsche Handschrift auf Papier. (Lich) 11. Juni 1927. Gr.-8° (22 x 17,5 cm.). [18] Bl. mit eigenhändiger Widmung und 16 (12 aquarellierte) Tuschezeichnungen mit kalligraphischen Versen in Rot und Schwarz. Orig.-Pappband mit farbigem Deckelschild.
Originalmanuskript zu dem im selben Jahr bei Kindt in Giessen gedruckten Bilderbuch (Exemplar liegt bei). – Mit der Widmung auf dem Vorsatz „Für meinen lieben Enkel Philipp zu seinem dreijährigen Geburtstag am IIten Juli 1927 von seiner Großmama „E.“ – „Angeregt durch mancherlei Beschäftigung mit meinem dreijährigen Enkel, kam ich auf den Gedanken, den bekannten Kinderreim: „Punkt, Punkt, Komma, Strich, Fertig ist der Pampelmann“, weiter auszubauen und aus dem ersten Punkt einen ganzen „Pampelmann“ entstehen zu lassen. Die Zahl meiner Enkel hat sich seitdem beträchtlich vermehrt und alle Haben viel Spaß daran, das so entstandene Buch „Pumpelmann“ anzusehen und, während sie die unter der Zeichnung stehenden Worte hersagen, auch die betreffenden Striche dazu zu machen. Groß ist das Vergnügen, wenn dann am Schluß des Buches ein selber hergestellter Pumpelmann entstanden ist. Um auch anderen Kindern diese lustige Beschäftigung zu verschaffen, will ich das Buch nun in die Welt hinausschicken“ (E. zu Solms-Hohensolms-Lich im Vorwort zur gedruckten Ausgabe). – Emma Fürstin zu Solms-Hohensolms-Lich, Prinzessin zu Stolberg-Wernigerode (1875-1956) war die Gattin von Carl Fürst zu Solms-Hohensolms-Lich (1866-1920) und die Tochter von Otto zu Stolberg-Wernigerode (1837-1896), der Vizekanzler unter Otto von Bismarck war. – Rücken der gedruckten Ausgabe am Fuß mit kl. Fehlstelle, sonst beide Bände von Gebrauchs- und Altersspuren abgesehen gut erhalten. Schlagwörter: Bilderbuch-Manusskript, Handschriften, Originale, Originalzeichnung |
750,-- | ![]() |
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| Schmidt, Arno und Eberhard Schlotter. Das zweite Programm. Zürich, Haffmans Verlag (1989). Gr.-4° (33,5 x 28 cm.). 31, (20) S. mit 19 Tafeln, 1 beiliegenden gefalt. Farbtafel und 1 signierten und nummerierten Orig.-Radierung von E. Schlotter. Orig.-Leinenband mit farbig illustr. Schutzumschlag.
Müther S. 319. – Erste Ausgabe. – Mit der signierten Originalradierung (31,5 x 26 cm., Nr. 16/75) von Eberhard Schlotter (Doppelportrait von A. Schmidt und E. Schlotter vor dem Gemälde ‚Die Bugwelt‘, einst im Besitz von A. Schmidt). – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Illustrated books, Illustrierte Bücher, Signierte Künstler-Graphik |
180,-- | ![]() |
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| Levitt, Helen. A way of seeing. Photographs of New York, with an essay by James Agee. New York, The Viking Press (1965). Quer-8° (19 x 23 cm.). [4] Bl., 78 S. mit 51 Duotone-Tafeln. Illustr. Orig.-Kartonumschlag.
Auer 447. Koetzle, Fotografen A-Z 234. Lederman/Yatskevich 167. Parr/Badger II, 252. Roth, The Book of 101 Books 178 f. Roth, The Open Book 214 f. – „Special Museum of Modern Art (softcover) Edition“. – „Published in 1965, Helen Levitt’s celebrated A Way ofSeeing is a record of an earlier time, capturing New York City street scenes from the late 1930s and 1940s. Originally planned for publication in 1946 by Reynolds and Hitchcock, the project was infinitely delayed after one of the firm’s partners died. It was picked up again in 1964 by The Viking Press and published a year later, though by this point James Agee, who wrote the book’s introductory essay, had died. A Way of Seeing documents minor-key human drama, children playing and the vitality of life on the streets of underserved communities before the postwar “urban renewal.” These photographs represent Levitt’s earliest decades as a photographer in the working-class neighborhoods of Spanish Harlem and the Lower East Side. The book’s design, by Marvin Hoshino, is elegant and restrained, giving each black-and-white photograph central placement on the page, allowing the subtle drama and careful composition of each frame to unfold on its own. Woven into a fluid narrative through their sequencing in the book, these pictures show children’s playfulness with revealing immediacy and capture subtleties of the adults’ interactions, as well as the tenderness of gazes and choreographies of bodies in urban spaces“ (P. V. Kupfer in Lederman/Yatskevich). – Edges slightly rubbed, a very good copy. Schlagwörter: New York, Street photography, USA |
280,-- | ![]() |
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| Luedecke, Heinz. Williams’ neues Autobuch oder Wer gewinnt die Wette? Gezeichnet von Oscar Nerlinger. Fotos von Christian Nicolai. Potsdam, Williams & Co. o. J. (1939). Quer-4° (23,5 x 32 cm.). 38 S. mit illustr. Titel und 16 Farbtafeln mit Fotomontagen sowie einer Tafel mit Verkehrszeichen. Farbig illustr. Orig.-Halbleinenband.
Flechtmann, Williamsverlag 61. Nicht bei Heidtmann. – Einzige Ausgabe des interessanten Bilderbuchs. Die Tafeln mit einmontierten Fotografien von 51 verschiedenen Fahrzeugen (PKW, LKW und Busse), darunter Adler Trumpf, BMW 326 und 328, DKW Meisterklasse, Fiat 500 Topolino, Ford Eifel, Graham Special, VW KDF (Ur-Käfer), Mercedes 500, Maybach Zeppelin, Morris MG Sport, Opel Kapitän, LKW und Busse von Borgward, Büssing, Ford, Henschel und M.A.N. sowie Rennwagen von Autounion und Mercedes. Alle abgebildeten Fahrzeuge mit den technischen Daten und teils mit Preisangaben in Reichsmark. – Der im April 1924 in Berlin von Edith Jacobsen (geb. Schiffer, 1891-1935), Edith Weinreich-Williams und Annie Williams (geb. Ball) gegründete Verlag Williams & Co. war besonders mit seinen Kinderbuch-Klassikern Pu der Bär von A. A. Milne und Emil und die Detektive von Erich Kästner in den späten 1920er Jahren erfolgreich. „1933 musste Edith Jacobsohn über Wien und die Schweiz nach England emigrieren. Sie überließ die Geschäftsführung ihrer Mitarbeiterin Cecilie Dressler. Im selben Jahr kaufte Kurt Leo Maschler, damals schon Inhaber mehrerer Verlage, den Verlag Williams & Co. Zwei Jahre später gründete er zusätzlich in Basel den Atrium Verlag, damit Erich Kästner, dessen Texte inzwischen in Deutschland verboten waren, seine Bücher weiterhin veröffentlichen konnte. Fast alle Rechte des Williams-Verlags übertrug Maschler, um sie vor den Nationalsozialisten zu schützen, an den Atrium-Verlag in der Schweiz. Cecile Dressler erwarb 1936 von Maschler Anteile am Verlag, der jetzt für einige Jahre unter der Bezeichnung Williams-Verlag, Inhaberin Cecilie Dressler firmierte. 1941 erfolgte eine Umbenennung in Cecilie Dressler Verlag. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Cecilie Dressler Eigentümerin des Verlages, der 1971 von der Verlagsgruppe Friedrich Oetinger übernommen wurde“ (Wikipedia). – Deckel leicht angestaubt, sonst sehr gut erhalten. Schlagwörter: Automobil-/Motorradliteratur, Photobilderbücher, Photographic children books, Photographie, Verkehrs-Bilderbücher |
480,-- | ![]() |
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| Remarque, Erich Maria (d. i. Erich Paul Remark). Im Westen nichts Neues. Und. Derselbe. Der Weg zurück. 2 Werke. Berlin, Propyläen-Verlag (Ullstein & Co.) 1929 und 1931. 8°. 287, (1) S.; 368 S., [2] Bl. Orig.-Leinenband mit typogr. Schutzumschlag und typogr. Orig.-Kartonumschlag.
I. W.-G.² 3. – Erste Ausgabe des berühmten Anti-Kriegsromans. Zuerst ab November 1928 als Vorabdruck in der Vossischen Zeitung erschienen. – „Remarques Buch ist das Denkmal unseres unbekannten Soldaten von allen Toten geschrieben“ (Walter v. Molo). – „Mit vielen habe ich vorher darüber gesprochen, ehe ich zu schreiben anfing; – alle bestürmten mich, den Versuch zu machen. Deshalb möchte ich fast denken, daß eine Veröffentlichung Widerhall wecken könnte; wir waren ja Hunderttausende und gerade uns hat der Krieg ja am schärfsten gezeichnet. Erst jetzt, nach 10 Jahren, finden wir uns langsam wieder. Und ich möchte gern meinen Kameraden versuchen zu zeigen: Seht, das ist es, weshalb wir besonders schwer leben und uns fügen, und uns zerbrochen fühlten, obschon wir doch jung und davongekommen sind; – erkennen wir es, so überwinden wir es leichter und finden unsern Weg – Ich würde mich selbstverständlich ganz ungemein freuen, wenn diese Gründe … auch soviel Aussicht auf geschäftlichen Erfolg verbürgen könnten, daß der Druck und die Herausgabe in Erwägung gezogen würde“ (E. M. Remarque in einem Brief an den Schriftsteller Paul Eipper vom 10. 7. 1928). – Schutzumschlag am Kapital und oberen vorderen Gelenk geringfügig eingerissen, zeitgenöss. Besitzvermerk, sehr gutes Exemplar mit dem meist fehlenden Schutzumschlag. – II. W.-G.² 4. – Erste Ausgabe. – „Frontkameraden der Heimat wiedergegeben suchen den neuen Weg ins Leben“ (Umschlag). – „Die Fortsetzung von Remarques Roman Im Westen nichts Neues erschien zuerst zwischen Dezember 1930 und Januar 1931 in der Vossischen Zeitung, bevor er im April 1931 als Buch beim Propyläen Verlag publiziert wurde. Nach seinem Erscheinen wurde der Roman in Deutschland, wegen seiner pessimistischen Grundhaltung, kontrovers diskutiert und kritisiert. Im Mai 1933 wurde Der Weg zurück zusammen mit Im Westen nichts Neues von den Nationalsozialisten öffentlich verbrannt“ (Wikipedia). – Kapital unauffällig restauriert, sehr gutes Exemplar der seltenen kartonierten Ausgabe. Schlagwörter: Pazifismus, Weltkrieg <1914-1918>, Weltkrieg I |
2.500,-- | ![]() |
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| Skowraneck – (Thielert, Max, Vorwort). Lebende Marmorgruppen (Lebende Marmor-Bildwerke). (Dargestellt an den Schönheit-Abenden in Berlin von Olga Desmond und Adolf Salge). (Steglitz-Berlin, Neue Photographische Gesellschaft A.G.) o. J. (1908). Gr.-8° (23 x 15,5 cm.). Portfolio, 10 (statt 11) Orig.-Photographien (Bromsilber-Abzüge, 22 x 14,5 cm.) von Otto Skowraneck (auch Skowranek). Orig.-Halbleinen-Flügelmappe mit Deckeltitel und Deckelvignette.
Heidtmann 18739. Vgl. Derra de Moroda 164 (Schwertertanz). – Im selben Jahr wie das berühmte Portfolio „Schwertertanz“ erschienen. Mit Aktaufnahmen der Tänzerin Olga Desmond und des Athleten Adolf Salge, mit weiß gepuderter Haut als „Marmor-Skulpturen“, wie den „Raub der Sabinerinnen“, „Das Weib oder die Vase“ oder „Die badende Psyche“. – Die Tänzerin Olga Desmond (1890-1964), „Preußens nackte Venus“ (J. E. Runge), „in einer Reihe mit Adorée Villani und der berüchtigten Mata Hari, begeisterte das Berliner Publikum mit „gewagten“ Nackttänzen“ (Müller/Stöckmann: „… jeder Mensch ist ein Tänzer“ S. 26 f.). 1907 begründete sie mit Karl Vanselow die sogenannten „Schönheit-Abende zur Förderung der Nacktkultur“ und trat erstmals in Berlin vor 1400 Zuschauern auf, später auch in Dresden, Leipzig, Breslau und St. Petersburg. Die Tanz- und Pantomime-Vorführungen verursachten Stürme der Entrüstung. 1909 wurden ihre Auftritte im Berliner Wintergarten polizeilich verboten und sorgten für einen Skandal, der sogar den Preußischen Landtag beschäftigte. Nach dem Ersten Weltkrieg machte O. Desmond als Fim- und Theaterschauspielerin Karriere. Olga Desmond trat mit ihrem Partner Adolf Salge von „The Seldoms“ u. a. in London, St. Petersburg, Warschau, Wien, Budapest und Paris auf. – „1894 begann die Neue Photographische Gesellschaft (N.P.G.) in Berlin-Schöneberg mit der Verarbeitung von Bromsilbergelatine-Entwicklungspapieren. Das Fotopapier war seit 1880 auf dem Markt und damit längst bekannt, aber erst die N.P.G. entwickelte unter der Bezeichnung „Kilometer-Photographie“ ein Verfahren, es für die Massenanfertigung zu nutzen. Dies hatte inerhalb kürzester Zeit immense Folgen für das gesamte Fotografiegewerbe“ (Karin Walter, Aktuelle Bilder vom laufenden Band, Die Postkartenproduktion der N.P.G., S. 56 ff. in Gütgemann-Holtz, Neue Photographische Gesellschaft Steglitz). – Vorderdeckel etwas braunfleckig, ohne das Textheft, außerdem fehlt eine Aufnahme der bekleideten O. Desmond, sonst gut erhalten. Schlagwörter: Aktfotografie, Aktphotographie, Photography of the nude |
1.200,-- | ![]() |
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| Uzarski, Adolf. „Zirkus“ Charlie Chaplin. Mainz, Jos(ef) Scholz o. J. (1928). Gr.-8° (25,5 x 17,5 cm.). [8] Bl. mit farblithogr. Illustrationen. Farbig illustr. Orig.-Halbleinenband (als Umriss-Bilderbuch ausgestanzt). (Scholz’ Künstler-Bilderbücher, Nr. 392).
LKJ IV, 526 f. Murken, Uzarski 10. – Einzige Ausgabe des sehr seltenen Umriss-Bilderbuchs. – „Alle Bilder sind dem Film CHARLIE CHAPLIN in „Zirkus“ mit Erlaubnis der United Artists – Film – Verleih – G.m.b.H. entnommen.“ – Etwas später erschien auch eine tschechische Ausgabe in Prag. – „Adolf Uzarski, Illustrator, Maler und Schriftsteller, wurde am 14. April 1885 in Ruhrort am Niederrhein (heute zu Duisburg gehörig) geboren. Nach dem Besuch der Kunstgewerbeschule in Düsseldorf unter der Leitung von Peter Behrens und als Schüler von F.H. Ehmke war „UZ“ überwiegend als freischaffender Künstler im Bereich der Schriftstellerei, der Gebrauchsgraphik und Buchkunst tätig: von daher war die Illustration von Kinderbilderbüchern ein lohnendes Thema. 1914 erschien das 1. Bilderbuch „Der Weltkrieg“ für die Jugend, sein einziges patriotisches Werk für Kinder. Von 1924 an gestaltete Adolf Uzarski weitere 16 Kinder- und Jugendbücher. Alle 13 Vorkriegs-Bilderbücher erschienen bei J. Scholz in Mainz; im künstlerischen Nachlaß finden sich 8 weitere unveröffentlichte Bilderbuchentwürfe. Uzarski hatte wie viele Künstler während des Naziregimes wegen seiner politischen Haltung Publikationsverbot und mußte untertauchen. Nach 1945 konnte der 60jährige Künstler nicht mehr bei J. Scholz publizieren: mit seinen 3 Veröffentlichungen im Düsseldorfer Merkur-Verlag knüpfte Uzarski aber nicht mehr an seine früheren Erfolge an. Er starb weitgehend unbeachtet am 14. Juli 1970 in Düsseldorf“ (B. Murken). – Uzarski zählt zu den „wenigen überzeugenden Beispielen der expressionistischen Kunst in der Kinderliteratur“ (H. A. Halbey). – Im unteren und rechten Blattrand geringfügig fingerfleckig, sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Chaplin, Charlie, Film, Filmgeschichte, Umriß-Bilderbücher, Umrissbilderbuch |
1.200,-- | ![]() |
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| Becher, Bernd und Hilla. Anonyme Skulpturen. Eine Typologie technischer Bauten. Düsseldorf, Art-Press Verlag 1970. 4°. [108] Bl. mit 194 Schwarz-Weiß-Fotografien auf Tafeln. Orig.-Leinenband mit illustr. Schutzumschlag.
Auer 518. Dickel, Künstlerbücher 77 ff. Heidtmann 11816. Parr/Badger II, 266. Roth, The Book of 101 Books 194 f. Roth, The Open Book 258 f. – Erste Ausgabe der ersten Buchveröffentlichung von Bernd und Hilla Becher, eines der wichtigsten Fotobücher der Moderne. – Mit Aufnahmen von Kalk- und Hochöfen, Kühl-, Förder- und Wassertürmen sowie Gasbehältern und Silos. – „Mit der Publikation ihrer Photographien von ausgewählten Industriebauten in Buchform nutzten Bernd und Hilla Becher 1970 erstmals ein Medium, das die sukzessive Betrachtung gegenüber der simultanen ihrer in Ausstellungen gezeigten Photo-Tableaux gleichen Inhalts privilegiert“ (H. Dickel). – „The extensive series that the Bechers later made for Schirmer/Mosel and MIT Press, while preserving the aesthetic rigour of their earlier work, emphasizes the documentary aspect, and has a particular archival, historical value. Anonyme Skulpturen, though it hardly neglects the informational importance of their practice, seems much more about making an aesthetic statement and establishing the artists’ position in late twentieth-century art. All their books are polemical, but this represents their primary artistic credo. For those who are more interested in the Bechers as artists than as industrial archaeologists, this is the one to have on one’s shelf“ (Parr/Badger). – Neuwertiges Exemplar. Schlagwörter: Architektur, Architekturphotographie, Industrie, Industriephotographie |
1.600,-- | ![]() |
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| Behmer – Dahlke, Paul (Übertragung). Buddha. (Auswahl aus dem Pali-Kanon). Berlin, Otto v. Holten (1920-1922). Folio (36 x 27 cm.). 262 S., 1 Bl. mit farbigem und vergoldetem Doppeltitel und Buchschmuck von Marcus Behmer. Originalpergamentband mit farbig intarsiertem und vergoldeten Deckelschild sowie reicher Rücken-, Deckel-, Innenkantenvergoldung und Kopfgoldschnitt (signiert P. A. Demeter, Hellerau) in Orig.-Pappschuber in Grün u. Gold.
Erlemann X, 5. Rodenberg S. 446. Schauer II, 44. Nicht bei Haucke. – Exemplar 108 von 225 Exemplaren auf Zanders-Bütten (GA 251 Exemplare). – Prächtig ausgestattete Ausgabe dieser Auswahl aus dem Pali-Kanon. Die Pali-Überlieferung, eine Sammlung von Dialogen und Lehrvorträgen Buddhas, gehört zum ältesten Schriftgut des Buddhismus. – Die gesamte künstlerische Gestaltung, der Buchschmuck, große Zierinitialen, prachtvolle Titel- und Zwischentitelblätter mit Bordüren, alle farbig und teils in Gold gedruckt, stammt von Marcus Behmer. – Entwurf der Deckelintarsie und Bemalung der Vorsatzpapiere von Max Schwerdtfeger. – Gedruckt bei Otto v. Holten unter der Aufsicht von Marcus Behmer. – Sehr schönes sauberes Exemplar dieses Meisterwerks der Jugendstil-Buchkunst. Schlagwörter: Einbände, Illustrated books, Illustration of books, Jugendstil, Nummerierte Bücher, Pressendrucke |
1.600,-- | ![]() |
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| Metzner, Antonie. Die sich selbst belehrende Köchin, oder allgemeines deutsches Kochbuch für bürgerliche Haushaltungen. Enthaltend gründliche und allgemein verständliche Anweisungen … 8., verbesserte Auflage. Quedlinburg, Leipzig, Basse 1841. 8°. XIV, 256 S. mit 2 lithogr. Tafeln. Pappband der Zeit mit lithogr. Rückenschild.
Horn/Arndt 523 f. Weiss 2541. – Die Tafeln mit Anweisungen zum Tranchieren und Tafelanordnungen. – Einband berieben und bestoßen, stellenweise braunfleckig (Titelblatt stärker) und gebräunt, noch gutes Exemplar. Schlagwörter: Kochbücher |
100,-- | ![]() |
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| Schünemann, W(ilhelm). Neuestes Frankfurter Kochbuch, enhaltend zweiundvierzig Abschnitte der gründlichsten Unterweisung in nahe siebzehn hundert Kochvorschriften für herrschaftliche, Gasthofs- und Privat-Küchen. Mit einer Eintheilung der Küche und Speisekammer, Aufbewahrung der Ingredienzien, Anrichten der Speisen … und einem Anhang: Vorschriften über das Tranchieren. 7., verbesserte und vermehrte Auflage. Frankfurt am Main, J. D. Sauerländer 1864. Kl.-8°. VIII, 687 S. mit illustr. farblithogr. Titel. Orig.-Leinenband mit goldgepr. Rücken- und Deckeltitel und Rücken- und Deckelvergoldung.
Weiss 3506. – Zuerst 1842 erschienenes Regional-Kochbuch das bis 1904 12 Auflagen erlebte. – W. Schünemann (1811-1881) war Küchenchef des berühmten Frankfurter Hotels „Zum Schwanen“ (1592-1919). Berühmte Gäste im Schwan waren u. a. der französische Kaiser Napoléon Bonaparte, der preußische General Blücher, der amerikanische Schriftsteller James Fenimore Cooper und Arthur Schopenhauer. – Einband etwas berieben und angestaubt, durchgehend teils stärker braunfleckig, sonst gut erhalten. Schlagwörter: Frankfurt am Main, Hessen, Kochbücher |
120,-- | ![]() |
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| Weber, Johannes M(artin) E(rich). Schule und Praxis des Konditors. Eine Schatzkammer der modernen Konditorei mit ca. 100 Special-Rezepten, 266 Textabbildungen und 42 Tafeln im Vierfarbendruck. – Theory and practice of the confectioner – Skola och praktik för konditorn. Ausgabe in deutscher, englischer und schwedischer Sprache. 4. Auflage. Radebeul-Dresden, Internationaler Fachverlag Weber (1931). 4°. 442 S. mit 1 Porträt, 266 Textabb. und 42 Farbtafeln. Orig.-Halblederband mit goldgepr. Rücken- und Deckeltitel.
Erste Ausgabe. – Deckel etwas fleckig, gutes Exemplar der schönen Halblederausgabe. Schlagwörter: Konditorei |
60,-- | ![]() |
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| Bloem, Walter (Julius Gustav). Vormarsch. Jubiläums-Ausgabe, 100. Tausend. Leipzig, Grethlein & Co. o. J. (um 1920). 8°. 373, (2) S. mit Portrait des Verfassers. Orig.-Halblederband mit goldgepr. Rückentitel und dezenter Rückenvergoldung.
NDB II, 312. – Eines von 1000 num. Exemplaren der Jubiläums-Ausgabe. – Erschien zuerst 1916. – W. Bloem (1868-1951) war 1911-14 „Dramaturg am Stuttgarter Hoftheater, nachdem er schon vorher am Neuen Theater in Berlin eine gleiche Tätigkeit ausgeübt hatte. Sein größter Erfolg war die Trilogie über den Krieg von 1870/71: „Das eiserne Jahr“, „Volk wider Volk“, „Die Schmiede der Zukunft“ (1911-13). An beiden Weltkriegen nahm B. als Kompanie- bzw. Bataillonsführer teil und wurde mehrmals verwundet. An seinem 65. Geburtstag erhielt er die Goethemedaille. Seine Romane, die von betont vaterländischer Gesinnung und dem Glauben an die Mission des Reiches getragen sind, haben eine Gesamtauflage von 2 Millionen erreicht“ (G. Werner in NDB). – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Autobiographie, Nummerierte Bücher, Weltkrieg <1914-1918>, Weltkrieg I |
50,-- | ![]() |
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