Gesamtbestand
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Beschreibung Gesamte Buchaufnahme |
Preis EUR |
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| Münter, Balthasar. Bekehrungsgeschichte des vormaligen Grafen und Königlichen Dänischen Geheimen Cabinetsministers Johann Friederich Struensee. Nebst desselben eigenhändiger Nachricht von der Art, wie er zur Aenderung seiner Gesinnungen über die Religion gekommen ist. Kopenhagen, Rothe & Proft 1772. 8°. [4] Bl., 312 S. mit gestoch. Portrait-Frontispiz. Halblederband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild und Rückenvergoldung.
ADB XXIII, 34. Hayn-Gotendorf VII, 466. VD18 90083938. – Seltene erste Ausgabe. – Der Lübecker Theologe B. Münter (1735-1793) „erhielt den Auftrag, den Grafen Struensee zum Tode vorzubereiten. Seine „Bekehrungsgeschichte des Grafen“, Kopenhagen 1772 ist ins Dänische, Schwedische, Englische, Franzosische und Holländische übersetzt und erregte bei ihrem Erscheinen großes Aufsehen. Er hat vom 1. März bis 28. April 38 Unterredungen mit dem Grafen gehabt, hatte sich zu jeder sorgfältig vorbereitet und den Inhalt vorher notirt, sowie er, nach gehaltener Unterredung gleichfalls die Aeußerungen des Grafen aufschrieb. Es war also das Material vorhanden. Diesem ist schließlich hinzugefügt die von ihm gewünschte und auch gern gegebene eigenhändige Nachricht des Grafen von der Art, wie er zur Aenderung seiner Gesinnungen über die Religion gekommen. Das merkwürdige Buch ist noch immer lesenswerth“ (E. C. Cartsens in ADB). – Rücken etwas berieben, gutes sauberes Exemplar. Schlagwörter: Kirchengeschichte |
160,-- | ![]() |
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| Babelon, Ernest. Description historique et chronologique des monnaies de la république romaine, vulgairement appelées monnaies consulaires. (Réimpression anastatique de l’édition de Paris et Londres 1885-1886). 2 volumes. Bologna, Arnaldo Forni (1963). Gr.-8° (24,5 x 18,5 cm.). XVIII, LVI, 562 S.; [2] Bl., 669 S. mit zahlr. Abbildungen. Halblederbände der Zeit mit goldgepr. Rückentitel und Rückenvergoldung.
Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Antike, Faksimile, Numismatics, Numismatik, Römisches Reich |
140,-- | ![]() |
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| (Cahn, Herbert A., Prefazione). Catalogo della Collezione (Ernst Justus) Haeberlin. Monete d’oro e d’argento della Repubblica Romana. Con lista dei prezzi di aggiudicazione. (Nachdruck des Auktions-Katalogs: Sammlung Ernst Justus Haeberlin. Die Gold- und Silbermünzen der Römischen Republik. Frankfurt, A. E. Cahn 1933). Lugano, Nummorum Auctiones (1977). 4° (29,5 x 23,5 cm.). XIII, [7] Bl., 190 S., [1] Bl., 29 Tafeln, 8, 20 S., [1] Bl. Orig.-Halblederband mit goldgepr. Rückentitel und Klarsicht-Schutzumschlag.
Eines von 300 num. Exemplaren. – Nachdruck des wichtigen Katalogs einer der bedeutendsten Sammlungen antiker Münzen. – Der Frankfurter Jurist E. J. Haeberlin (1847-1925) war 1906 Mitgründer der Frankfurter Numismatischen Gesellschaft. Seine Münzsammlung wurde nach seinem Tod aufgelöst, ein Teil versteigert, nur der Aes-grave-Bestand und Teile der Münzsammlung kamen im Jahr 1940 in das Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin. – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Auktionskatalog, Auktionskataloge, Faksimile, Numismatics, Numismatik, Römisches Reich |
180,-- | ![]() |
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| Cohen, Henry. Description historique des monnaies frappées sour l’empire romain communément appelées médailles impériales. (Unveränderter Nachdruck der 1880 in Paris bei Rollin et Feuardent erschienenen Ausgabe). 8 Bände und Registerband, zus. 9 Bände. Graz, Akademische Druck- und Verlagsanstaltalt 1955. 8°. Mit zahlr. Abbildungen. Orig.-Leinenbände mit goldgepr. Rückenschildern.
Sehr gutes Exemplar des Standardwerks. Schlagwörter: Antike, Faksimile, Münzen, Numismatics, Numismatik, Römisches Reich |
220,-- | ![]() |
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| Fabre, Francois. Némésis médicale illustrée. Recueil de satires. Revue et corrigée avec soin par l’auteur. Contenant trente vignettes dessinées par (Honore) Daumier, et gravées par les meilleurs artistes. Avec un grande nombre de culs-de-lampe, etc. 2 volumes. Paris, Au Bureau de la Némésis médicale 1840. Gr.-8° (24 x 16 cm.). XXXII, 278 p.; 360 p. avec 30 gravures sur bois et de nombreuses vignettes d’après H. Daumier. Reliure typographique en carton original.
Garrison & Morton 6604.94. Heirs of Hippocrates 1575. Norman 747. Wellcome III, 2. – Première édition illustrée de ce classique de la littérature médicale en 24 satires et en vers. Docteur en médecine et poète, François Fabre (1797-1854) fut fondateur et directeur de la „Gazette des hôpitaux civils et militaires“ (1828-1854). – „The illustrations for Fabre’s text are considered Daumier’s most powerful contribution in the medium of wood-engraving“ (Norman). – „Some of Daumier’s best designs. There are only 30 of substance, but these suffice to make Nemesis medicale one of the ranking illustrated books of the period“ (Ray, The Art of the French Illustrated Book 217). – Reliures poussiéreuses, frottées et abîmées, quelques rousseurs éparses, très bon exemplaire dans les rares reliures de l’éditeur. Schlagwörter: Illustrated books, Illustrierte Bücher, Medizin, Satire |
400,-- | ![]() |
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| Simrock, Karl (Hrsg.). Das kleine Heldenbuch. Stuttgart und Augsburg, J. G. Cotta 1859 Kl.-8°. [2] Bl., 725 S. Halbledereinband des 20. Jahrhundert mit goldgepr. Rückentitel und Rückenvergoldung.
Goedeke XIII, 573, 74. LKJ III, 399 f. – Erste Ausgabe. – Mit den Sagen: Walther und Hildegunde, Alphart, Der hölzerne Siegfried, Der Rosengarten, Das Hildebrandslied, Ornit und Hugdietrich und Wolfdietrich. Von Karl Simrock (1802-1876) „oft dichterisch ausgestaltete Übersetzungen aus dem … Mittelhochdeutschen“ (C. Freitag in LKJ) – Stellenweise etwas braunfleckig, gutes dekorativ gebundenes Exemplar. Schlagwörter: Sagen |
50,-- | ![]() |
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| Halfer, Josef (József). Die Fortschritte der Marmorierkunst. Ein praktisches Handbuch für Buchbinder und Buntpapierfabrikanten. Nach technisch-wissenschaftlichen Grundlagen bearbeitet. 2., verbesserte und vermehrte Auflage. Mit Anhang: Verzierung der Buchschnitte. Stuttgart, Wilhelm Leo 1891. 8°. 224 S. und 8 S. (Anzeigen) mit 3 Holzschnitten im Text und 10 Tafeln mit 35 montierten farbigen Marmorpapieren, davon 5 größere (ca. 12 x 4,5 cm.). Halblederband der Zeit mit goldgepr. Rückentitel und Linienvergoldung.
Mejer 1814. – Maßgebliche Ausgabe des wohl wichtigsten Handbuchs zur Herstellung von Marmorpapieren. – „The Halfer system is so important that marbling history is broken at this point, and referred to as pre-Halferian and post-Halferian marbling. The advantages of the Halfer system were two-fold: freed of the laborious preparation of colors, and with standardized colors, marblers could produce more work; and secondly, the use of carragheen size allowed finer details in marbling“ (Easton, Marbling a history, p. 79 f.). – Der ungarische Buchbinder J. Halfer (1846-1916) fasste „in diesem grundlegenden Werk seine jahrelangen Experimente und neu gewonnenen Erkenntnisse … zusammen, das maßgeblich für die Rennaissance der Marmorierkunst in Deutschland und Europa verantwortlich war. Es wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt und bildete jahrelang, eigentlich bis in die heutige Zeit, die Grundlage zahlreicher weiterer Publikationen (Boeck, Adam, Kersten, Hauptmann, Weisse etc.). Halfer beschreibt genauestens den Herstellungsprozess klassischer Marmorpapiermuster, wie dem Kamm-, Pfauen-, Boukett-, Schnecken-, Haarader-, oder dem Steinadermarmor. Umfangreich sind seine Experimente mit verschiedensten Marmoriergründen, aus denen sein noch heute gültiger Universalgrund mit Charageenmoos entstand und hier beschrieben wird. Der besondere Wert dieser Abhandlung liegt im ersten Teil. Hier beschreibt Halfer die Rezepte zur Herstellung seiner brillanten Marmorierfarben, die er in alle Welt exportiert hat. Von den Materialien, den Gerätschaften, der genauen Zusammensetzung, dem Reibegrad der benutzten Pigmente bis hin zu den benötigten Zusatzstoffen, gibt Halfer alle Geheimnisse seiner weltberühmten Farben bekannt Die beigefügten Originalmuster sind von einer noch heute bestechenden Brillianz und Farbfrische, die moderne Farben nicht erreichen. Zum Schluss liefert Halfer auch noch Anleitungen für das Anfertigen der unterschiedlichsten Marmorschnitte, sowie die Anfertigung von Goldschnitten bis hin zu ziselierten Goldschnitten. Das wichtigste Buch zum Thema“ (Buchatelier Bischoff, Lehrte-Arpke zu einer Faksimile-Ausgabe). – Kleiner Namenstempel auf dem Titelblatt, sehr schönes sauberes Exemplar. Schlagwörter: Bookbinding, Buchbinder, Buchbinderei, Buntpapier, Marmorpapier |
1.600,-- | ![]() |
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| Mozart, Wolfgang Amadeus. Die Entführung aus dem Serail. Ein komisches Singspiel in drei Aufzügen. Klavierauszug von A(ugust) E(berhard) Müller. Pr. 3 Thlr. 12 Gr. (KV 384). Leipzig, Breitkopf und Härtel o. J. (1818). Quer-4° (27 x 35,3 cm.). Gestoch. Titel, 109 S. mit Musiknoten in Typendruck. Halblederband der Zeit mit goldgepr. Deckelschild (″Belmont und Konstanze“). (Plattennummer: 2268).
Hirsch IV, 48. KV S. 411. RISM A/1: M 4250. – Sehr seltener früher Druck der zuerst 1796 erschienen Klavierbearbeitung. Datierung nach dem Exemplar in der Bibliotheca Mozartiana Salzburg mit ders. Paginierung und Preisangabe. Der Bearbeiter A. E. Müller (1767-1817), seit 1788 Organist und später Musikdirektor in Magdeburg, „trat häufig als Solist mit Mozarts Klavierkonzerten auf. Dabei erwarb er sich durch sein meisterhaftes Spiel auf dem noch jungen Pianoforte wie auch durch seine spezifische Mozart-Interpretation einen weit über Leipzig hinaus reichenden Ruhm“ (M. Märker in NDB XVIII, 348 f.). – Die Uraufführung des Singspiels in drei Akten fand am 16. Juli 1782 im Burgtheater in Wien unter der Leitung des Komponisten statt. – „Das Werk entstand im Auftrag Kaiser Josephs II., der ein Nationalsingspiel als Gegenstück zur italienisch geprägten Hofoper schaffen wollte. Gleichzeitig kann die Mozartoper auch als ein politisches Propagandastück interpretiert werden, das die öffentliche Meinung eventuell auf einen neuen Türkenkrieg einstimmen sollte. Nach mehrjährigen Vorbereitungen brach dieser dann, vor allem auf Betreiben Russlands, 1787 auch tatsächlich aus. Trotzdem schildert Die Entführung aus dem Serail die türkischen Figuren durchaus differenziert, indem man etwa dem grausamen Haremswächter Osmin den humaneren Bassa Selim gegenüberstellt. Die zugrunde liegende Geschichte fußt auf dem 1781 in Leipzig gedruckten Libretto für Belmont und Constanze, oder Die Entführung aus dem Serail. Eine Operette von C. F. Bretzner. Componiert vom Herrn Kapellmeister Andre in Berlin. Sie wurde von Johann Gottlieb Stephanie dem Jüngeren und Mozart stark umgearbeitet und erweitert, wobei Bretzner gegen die Annektierung durch Mozart protestierte. Mozart konnte damit zum ersten Mal weitestgehend seine Vorstellungen von einem Opernlibretto umsetzen“ (Wikipedia). – Rücken restauriert, stellenweise etwas braunfleckig, sehr gutes Exemplar in einem dekorativen zeitgenöss. Einband. Schlagwörter: Klavierauszug, Mozart, Wolfgang Amadeus |
240,-- | ![]() |
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| Krieg von Hochfelden, Georg Heinrich. Geschichte der Grafen von Eberstein in Schwaben. Auf Befehl Sr. Königlichen Hoheit des Grßherzogs Leopold von Baden aus den Quellen bearbeitet. Karlsruhe, Wilhelm Hasper 1836. 4° (25 x 16,5 cm.). Titel mit gestoch. Titelvignette, XIV, 519, (1) S. mit 7 (1 gefalteten) Stahlstich-Tafeln, 1 grenzkolorierten Karte, 1 gefaltetes lithogr. Panorama und 2 gefaltete Stamm-Tafeln. Halblederband der Zeit mit goldgepr. Rückentitel und Romantikervergoldung.
Gundlach 56. Lautenschlager 6659. – Mit Ansichten von Alt- und Neu-Eberstein und einem großen Panoramablick auf das Murgtal, von Schloß Eberstein aus gesehen. – Durchgehend teils stärker braunfleckig, gutes dekorativ gebundenes Exemplar. Schlagwörter: Baden-Württemberg, Badenia, Genealogie, Genealogy, Schwaben |
240,-- | ![]() |
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| Struck, Hermann. Die Kunst des Radierens. Ein Handbuch. 10.-14. Tausend. Berlin, Paul Cassirer 1923. 4° (25,5 x 19,5 cm.). 331, (1) S. mit 4 Original-Graphiken von Max Liebermann, Hermann Struck, Oskar Kokoschka und Ernst Barlach sowie zahlreichen weiteren Abbildungen im Text und auf Tafeln. Orig.-Halbleinenband mit goldgepr. Rücken- und Deckeltitel, goldgepr. Deckel-Illustration (von Karl Walser) und Deckelfiletten.
Feilchenfeldt-Brandis 193.4. Söhn, HDO 262. – Mit den Original-Radierungen von Max Liebermann: Eislauf und Hermann Struck: Portrait von Marc Chagall; einer Original-Lithographie von Oskar Kokoschka: Mädchenbildnis und einem Original-Holzschnitt von Ernst Barlach: Walpugisnacht. – Sehr gutes sauberes Exemplar. Schlagwörter: Original-Graphik |
260,-- | ![]() |
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| Tausend und eine Nacht – Ali Baba und die vierzig Räuber. Illustriert von Max Slevogt. 2. Auflage. Berlin, Bruno Cassirer 1921. Gr.-4° (32 x 25 cm.). 44 S., [2] Bl. mit teils ganzseitigen und farbigen Illustrationen. Farbig illustr. Orig.-Halbleinenband. (Das Märchenbuch. Eine Folge von Märchenbüchern für Kinder und Erwachsene. 10. Buch).
Deckel etwas angestaubt, gutes Exemplar. Schlagwörter: Illustrated books, Illustrierte Bücher, Märchenbilderbücher, Tausend und eine Nacht |
50,-- | ![]() |
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| Slevogt – Voll, Karl (Vorwort). Max Slevogt. 96 Reproduktionen nach seinen Gemälden. München und Leipzig, Georg Müller 1912. 4°. 30 S., 96 Tafeln und 1 Farbtafel. Halbpergamenteinband mit Rückenschild (Orig.-Umschläge beigebunden).
Erste Ausgabe der ersten Monographie des Pfälzer Malers. – Sehr schönes Exemplar. |
40,-- | ![]() |
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| Klabund (d. i. Alfred Georg Hermann „Fredi“ Henschke). Mohammed. Der Roman eines Propheten. Berlin, Erich Reiß 1917. 115 S., [1] Bl. mit 1 Orig.-Lithographie von Max Slevogt und 1 Orig.-Radierung von Hans Meid. Orig.-Halbpergamentband mit goldgepr. Rückentitel. (Prospero-Druck, Band 2).
Badorrek-Hoguth 3.12 und Jentsch 261 (Meid). Raabe/Hannich-Bode 158, 11. Rümann 53 und Söhn 36 (Slevogt). W.-G.² 19. – Erste Ausgabe. – Eines von 530 num. Exemplaren (Gesamtauflage 600 Exemplare). – Deckel etwas angestaubt, gutes Exemplar. Schlagwörter: Expressionismus, Illustrated books, Illustrierte Bücher, Nummerierte Bücher |
80,-- | ![]() |
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| Claire, W. (d. i. Ludwig v. Dóczy). Coranna. Eine Indianergeschichte. Zeichnungen von Max Slevogt zu einer Erzählung von W. Claire. 3. Auflage. Berlin, Paul Cassirer (1909). 4°. 66 S. mit 1 Farbtafel und teils ganzs. Illustrationen. Farbig illustr. Orig.-Halbleinenband.
Deckel etwas angestaubt, sonst gut erhalten. Schlagwörter: Abenteuer, Illustrated books, Illustrierte Bücher, Indianer |
35,-- | ![]() |
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| Slevogt, Max. Zeichnungen zu Kinderliedern, Tierfabeln und Märchen. Berlin, Bruno Cassirer (1920). Gr.-4° (33 x 25 cm.). 76 S. mit 42 Holzschnitten von O. Bangemann nach Zeichnungen. Illustr. Orig.-Halbpergamentband mit Rückenvergoldung und Kopfgoldschnitt.
Rodenberg 283. Rümann, Slevogt 52 a. Schauer II, 84. – Eines von 600 num. Exemplaren; von M. Slevogt im Druckvermerk signiert. – Den Druck besorgte die Reichsdruckerei in Berlin. Die Holzschnitte wurden mit der Hand von der Reichsdruckerei eingedruckt. – Gutes sauberes Exemplar. Schlagwörter: Illustrated books, Illustrierte Bücher, Nummerierte Bücher, Pressendrucke, Signierte Bücher |
120,-- | ![]() |
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| Behrends, Rainer (Hrsg.). Das Fest-Epistolar Friedrichs des Weisen. Handschrift MS. EL. F. 2 aus dem Bestand der Universitätsbibliothek Jena. Kommentare von Irmgard Kratzsch und Rainer Behrends. 2 Bände (Faksimile und Kommentarband). Leipzig, Edition Leipzig (1983). Folio (36 x 26 cm.). [78] S. mit 3 ganzseitige Miniaturen, 17 farbige illustr. Initiale und farbige mit Blattgold belegte figürliche Ranken-Bordüren; 100 S., 56 Tafeln. Orig.-Halblederband mit goldgepr. Deckelvignette und Orig.-Pappband in Pappschuber.
Eines von 800 Exemplaren. – Sehr gutes Exemplar der gesuchten ersten Ausgabe in hochwertigem 7-9 farbigem Lichtdruck hergestellt. Schlagwörter: Buchmalerei, Faksimile, Nummerierte Bücher |
320,-- | ![]() |
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| Mone, F(ranz) J(oseph), (Hrsg.). Quellensammlung der badischen Landesgeschichte. Erster Band (von 4). Karlsruhe, E. Macklot 1848. 4°. VIII, 98, 564 S. Halbleinenband der Zeit mit goldgepr. Rückentitel.
Bis 1867 erschienen weitere drei Bände. – Mit den Quellen: I. Leben der Heiligen. – II. Lateinische Chroniken. – III. Lateinische Annalen. – IV. Teutsche Chroniken. – Gutes Exemplar aus der Bibliothek des Dichters Johann Ludwig Uhland (1787-1862) mit dessen eigenhändigem Besitzvermerk. Schlagwörter: Autographen, Baden-Württemberg, Badenia, Landeskunde, Ortsgeschichte, Signierte Bücher |
300,-- | ![]() |
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| Ferry, Gabriel (d. i. Louis Gabriel de Bellemare). Der Waldläufer. Mit Steinzeichnungen von Max Slevogt. (Übersetzt von Julius Hoffmann). Berlin, Propyläen-Verlag (1921). Gr.-4°. 359 S., [2] Bl. mit 1 signierten ganzs. Orig.-Lithographie auf Japanpapier (Frontispiz) und 66 (9 ganzs.) Lithographien Illustr. Orig.-Halbleinenband mit goldgepr. Rückenschild.
Lang, Impressionismus 209. Rümann, Slevogt 20 a. Söhn 405–471. – Eines von 1200 num. Exemplaren mit der handsignierten Orig.-Lithographie „Reiterkampf“ (Gesamtauflage 1500 Exemplare). – Hergestellt in der Reichsdruckerei, Berlin. – Das bekannteste, erstmalig 1850 veröffentlichte Werk des französischen Schriftstellers Gabriel Ferry (1809-1852) gilt als Klassiker der Abenteuer- und Indianerliteratur. – Rücken leicht angestaubt, Exlibris, gutes Exemplar. Schlagwörter: Abenteuer, Bibliophilie, Illustrated books, Illustrierte Bücher, Indianer, Nummerierte Bücher, Signierte Bücher, Signierte Künstler-Graphik |
140,-- | ![]() |
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| Slevogt – Mozart, (Wolfgang Amadeus). Die Zauberflöte. Randzeichnungen zu Mozarts Handschrift von Max Slevogt. (Berlin, Paul Cassirer 1924). Folio (35 x 28 cm.). 47 unbez. Kupfertiefdruck-Tafeln nach Radierungen. Orig.-Halbleinenband mit Rücken- und Deckeltitel.
Sehr gutes sauberes Exemplar. Schlagwörter: Illustrated books, Illustrierte Bücher |
30,-- | ![]() |
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| (Pestalozzi, Johann Heinrich). Lienhard und Gertrud. Ein Buch für das Volk. Erster Teil (von 4). Berlin und Leipzig, George Jakob Decker 1781. Kl.-8° (17 x 10,5 cm.). [8] Bl., 379 S. mit gestoch. Titelvignette von Daniel Chodowiecki und 1 gefalteten Musik-Beilage. Pappband der Zeit mit handschr. Rückenschild.
Slg. Borst 425. Engelmann, Chodowiecki 381. Goedeke XII, 62,1a. Israel, Pestalozzi I, 43, 7. Rümann 848. VD18 11214422. – Seltene erste Ausgabe des ersten Teils von Pestalozzis Hauptwerk, „einer Art Erziehungsroman“. Der letzte Band (4) erschien erst 1784. – Pestalozzi berichtet über die Entstehung des Werks in einem Brief an Battier: „Ich fing bei der Hütte einer gedrückten Frau und mit dem Bild der größten Zerrüttung des Dorfes an und endete mit seiner Ordnung“ (Israel S. 50). Diese Frau wird Ausgangspunkt und Vorbild für die allgemeine Volkserziehung, also auch für die „Schule des Volkes“, die das den Kindern ersetzen soll, was sie von ihren Eltern nicht bekommen, aber doch so unumgänglich nötig haben. Pestalozzi „hat seine Erziehungsromane auch ‚Volksbücher‘ genannt. Sie sollten breiten Kreisen des Volkes die Grundlagen seines Denkens nahebringen. Er dachte dabei vor allem an bäuerliche Leser und daran, dass die Details der Geschichten mit dem ganzen Reiz auf Kinder wirken könnten. J. H. Campe übernahm Teile aus Lienhard und Gertrud in seine Kinderbibliothek“ (Bertlein in LKJ III, 21). Die Musikbeilage enthält das von Keißer vertonte Gedicht Goethes „Der du von dem Himmel bist“. – Einband stärker berieben, stellenweise etwas braunfleckig, sonst gut erhalten. |
140,-- | ![]() |
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| Wrage, Klaus. Das Wölundlied. Brynhilds Helfahrt. Nach der Übersetzung Felix Genzters. 2 Teile in 1 Band. Berlin, Holle & Co. (1926-1930). Folio (35,5 x 32 cm.). 34 Doppelblatt mit 62 Orig.-Holzschnitten von K. Wrage. Orig.-Halbleinenband mit goldgepr. Rücken- und Deckeltitel (als Blockbuch gebunden). (Edda-Blockbücher, Nordischer Geist, Band 11).
Rodenberg, Nachtrag S. 27. – „… mit welch unendlicher Mühe Wrage an seinem Werk arbeitet …Diese Blockbücher bedeuten eine Abkehr vom Rationalismus und Mechanismus, die unsere Zeit beherrschen, weisen in die Zukunft, die wieder einem gesunden Individualismus huldigen wird“ (Rodenberg). – Deckel etwas fleckig, sonst sehr gutes sauberes Exemplar. Schlagwörter: Illustrated books, Illustrierte Bücher, Pressendrucke |
35,-- | ![]() |
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| Geroldseck – (Reinhard, Johann Jakob oder Christof Jakob Kremer). Pragmatische Geschichte des Hauses Geroldsek wie auch derer Reichsherschaften Hohengeroldsek, Lahr und Mahlberg in Schwaben. Mit CCXIII Urkunden, einigen Kupfern und zweien Registeren. Frankfurt, Leipzig, o. Dr. 1766. 4°. [4] Bl., 175, 472 S. mit 213 Urkunden, 7 gestoch. Wappen und 2 gefalt. Stammtafeln. Kalbslederband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild und reicher floraler Rückenvergoldung.
ADB IX, 43. Holzmann-Bohatta II, 7032 (nennt als möglichen Verfasser auch Christof Jakob Kremer; vgl. Jöcher-A. III, 857 u. NDB XIII, 6). Lautenschlager 6630. NDB VI, 317. VD18 10528156. – Erste und einzige Ausgabe. – „Das uralte Haus G. (Hohengeroldseck), welches die Kastenvogtei über die Klöster Schuttern und Ettenheimmünster ausübte und 1259 das Augustinerkloster in Lahr gründete, war das mächtigste der Ortenau, sein Gebiet erstreckte sich vom Rhein über den Schwarzwald bis Schwaben“ (A. Kleinschmidt in ADB). – Gelenke und Kanten etwas berieben, hinteres freies Vorsatzblatt fehlt, stellenweise leicht braunfleckig, sehr schönes dekorativ gebundenes Exemplar. Schlagwörter: Baden-Württemberg, Badenia, Genealogie, Genealogy, Lahr, Schwarzwald |
600,-- | ![]() |
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| Grisar, Erich. Mit Kamera und Schreibmaschine durch Europa. Berlin, Verlag Der Bücherkreis 1932. Gr.-8°. 135 S. mit 96 Abbildungen auf 48 Duotone-Tafeln in Kupfer-Tiefdruck. Illustr. Halbleinenband (Entwurf: Jan Tschichold).
Heidtmann 16663. Heidting/Jaeger I, 286 ff. Holstein, Buchumschläge 51. – Erste und einzige Ausgabe des sozialkritischen Reiseberichts aus dem kriesengeschüttelten Europa. – „Kurz nach dem Staat ohne Arbeitslosen erschien im Verlag Der Bücherkreis (Berlin) eine Reisereportage vollkommen anderer Natur: Der Dortmunder Arbeiterdichter Erich Grisar zog Mit Kamera und Schreibmaschine durch Europa (1932) und dokumentierte seine Erlebnisse in Texten und 96 Bildern. Hervorstechendes Merkmal des illustrierten Halbleinenbandes ist die Gesamtausstattung durch einen Pionier der Neuen Typografie, Jan Tschichold, der nicht nur die Einrichtung des Textes in einer serifenlosen Antiqua-Schrift besorgte, sondern auch die Einbindung der Bilder mit den Legenden (sogar auf dem Vorderumschlag!). Grisars Blick ist klar auf die Klassengegensätze gerichtet, und so kontrastiert er Fotos eines Heims von Kapitänswitwen mit Arbeiterwohnungen in einem Bahndamm, zeigt Bettler, Zeitungsjungen, Müllsammler und die Frauenarbeit auf Abraumhalden. Grisar verwendet also, in der Sprache des Films ausgedrückt, die Technik der Parallelmontage, und im Gegensatz zum Staat ohne Arbeitslose handelt es sich dabei um eine echte Fotoreportage, nicht um eine Zusammenstellung von Agenturmaterial“ (P. Rössler in Heiting/Jaeger). – Kanten wie meist etwas berieben, schönes Exlibris, sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Reportage-Photographie, Sozialismus |
100,-- | ![]() |
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| Flaubert, Gustave. Salammbô. Dix compositions par (Victor)-A(rmand) Poirson gravées à l’eau-forte par Louveau-Rouveyre, L. Muller et G. Mercier. Paris, Maison Quantin s. d. (1887). Gr.-4° (29,3 x 21,5 cm.). [3] f., 366 p., [1] f. avec deux suites de 10 gravures hors-textes. Reliure originale en plein maroquin décorée avec de petits lions estampés en doré, des filets sur le couvercle, des bords intérieurs dorés et une tranche dorée.
Monod 4692. Talvart/Place 2. G. Vicaire II, 349. – Première édition illustrée. Édition de luxe sur Japon en grand format, tirée à 50 exemplaires, avec deux suites des 10 gravures hors-textes. Exemplaire personnel de l’illustrateur Armand Poirson avec note manuscripte de l’editeur. – Victor-Armand Poirson (1858-1893) illustrée aussi L’Âne de Lucius (traduction de Paul-Louis Courier) en 1887, La Guerre de Carlo du Monge en 1886, Le Conte de l’archer d’Armand Silvestre en 1883 (aquarelles gravées par Gillot). Il a également travaillé pour les journaux illustrés La Vie moderne, Le Chat noir et Le Journal de la jeunesse. – Dos légèrement décoloré, très bel exemplaire magnifiquement relié. Schlagwörter: Edition de luxe, Einbände, Einbandkunst, Illustrated books, Illustration des livres, Illustrierte Bücher, Nummerierte Bücher, Signierte Bücher, Vorzugsausgaben |
850,-- | ![]() |
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| Lavater, J(ohann) C(aspar). Physiognomik. Zur Beförderung der Menschenkenntniss und Menschenliebe. Vervollständigte neue Auflage der verkürzt herausgegebenen Physiognomischen Fragmente. (Im Einverständnisse mit dem Verleger). 4 Bände. Wien, J. P. Sollinger 1829. Gr.-8° (24,5 x 15,5 cm.). Mit zusammen 119 Kupfertafeln und 2 gefalt. lithographierten Tafeln (Handschrift-Faksimiles). Pappbände der Zeit mit goldgepr. Rückentiteln und Rückenvergoldung.
Goedeke IV/1, 263. Graesse IV, 126. Vgl. Bautz IV, 1259 ff. – Dritte, zweite leicht gekürzte Ausgabe, herausgegeben von Johann Michael Armbruster, des berühmten Hauptwerks. Die 119 Kupfertafeln zeigen weit über 600 Gesichts-, Körper- und Tierstudien. – Deckel etwas berieben, stellenweise etwas braunfleckig, gutes breitrandiges und dekorativ gebundenes Exemplar. Schlagwörter: Physiognomie, Physiognomy |
450,-- | ![]() |
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| Langlois, (Joseph Adolphe) Ferdinand et Emile Morice (editeurs). L’Historial du Jongleur: Chroniques et Légendes Françaises. Ornées d’initiales, vignettes et fleurons imités des manuscrits originaux. Imprimé par Firmin Didot, Imprimeur du Roi, pour Lami-Denozan, libraire. Paris, Firmin Didot 1829. 8°. CCXXXVII, [1] f. (blanc), 64 p. avec itre imprimé en rouge et noir, 5 miniatures gravées sur métal dans une bordure historiée en pleine page, de nombreuses initiales gravées sur métal, dont deux avec des prolongements, enluminées et colorées à la main. Cartonnage illustré de l’éditeur.
Brunet III, 819. Carteret III, 294. Graesse IV, 99. Vicaire IV, 155. – Rare recueil de récits rédigés dans un style médiéval et s’inspirant de contes populaires français ainsi que de légendes historiques. L’ouvrage est surtout célèbre pour sa mise en page typographique somptueuse, de style néogothique. Il est richement décoré d’initiales, de vignettes et d’ornements imitant l’enluminure médiévale. – Ex-libris héraldique (Carolus Seidl), page de titre avec cachet effacé, bel exemplaire dans sa reliure d’origine rare. Schlagwörter: Illustrated books, Illustration des livres, Illustrierte Bücher, Typographie, Typography |
320,-- | ![]() |
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| Jakob, Ludwig Heinrich v. Academische Freiheit und Disciplin mit besonderer Rücksicht auf die preußischen Universitäten. Leipzig, F. A. Brockhaus 1819. 8°. XII, 116 S., [1] Bl. Typogr. Orig.-Broschur.
ADB XIII, NDB X, 216 f. – Erste Ausgabe der wichtigen Quellenschrift zur Geschichte der deutschen Burschenschaften. – Der bedeutende Philosoph und Staatswissenschaftler L. H. v. Jakob (1759-1827), einer „der bedeutendsten Wegbereiter der Ideen von Adam Smith in Deutschland“, war 1801 bis 1804 Prorektor der Universität Halle. „Als 1806 durch Napoleon die Universität geschlossen wurde, trat J. in russ. Dienste, indem er 1807 einen Ruf als Professor für politische Ökonomie und Staatskunst an die erst 1804 gegründete Univ. Charkow annahm. Doch gestalteten sich die dortigen Universitäts- und Lebensverhältnisse nicht so günstig wie erhofft, so daß J. es vorzog, nach Petersburg überzusiedeln. Er hatte nämlich mit einer durch die Papiergeldinflation angeregten Schrift „Ueber Rußlands Papiergeld und die Mittel dasselbe bey einem unveränderlichen Werthe zu erhalten“ (1809) die Aufmerksamkeit des Zaren erregt und war daraufhin durch den Staatssekretär Speransky zur Ausarbeitung eines Vorschlags zur Verbesserung des Münzwesens herangezogen worden. … Da nach dem Sturz Speranskys (1812) das Reformwerk ins Stocken geriet, nahm J., inzwischen versehen mit dem Titel eines Staatsrates und einer stattlichen Dotation, 1816 einen Ruf zur Rückkehr nach Halle an, diesmal auf den Lehrstuhl der Staatswissenschaften. Bis zu seinem Tode entfaltete er dort eine reiche Lehrtätigkeit, die mit einer Vielzahl literarischer Veröffentlichungen und – in heikler Zeit studentischer Unruhen – erneutem erfolgreichem Wirken als Prorektor verbunden war“ (M.-E. Vopelius in NDB). – Durchgehend etwas braunfleckig, sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Burschenschaft, Studentenverbindung, Studentica / Hochschulwesen, Students |
160,-- | ![]() |
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| Der Freund des schönen Geschlechts. Eine Sammlung bewährter und unschädlicher Mittel zur Erhöhung und Erhaltung körperlicher Reize; nebst Angabe vieler Recepte zu leichter und sicherer Vertilgung der Schrunden, Flechten, Runzeln, Sommersprossen, Warzen, Hühneraugen u. a. m. Zweite Auflage des „Gynäkeion“. Heilbronn, Carl Drechsler 1838. 8°. 175 S. Marmorierter Pappband der Zeit.
Nicht bei Holzmann/Bohatta und kein Exemplar dieser zweiten Ausgabe in einer öffentlichen Sammlung nachweisbar (lt. KVK). – Die erste Ausgabe erschien mit dem Titel „Gynaekeion. Eine Weihegabe für Damen die natürliche Schönheit zu erhalten …“ 1836; diese ist weltweit nur in der Württembergischen Landesbibliothek in Stuttgart nachweisbar (lt. KVK). – „Nicht mit der Wuth des Charlatans, der, was er lobt, Im Stillen selbst verwirft und heillos findet, Weih’ diese Blätter ich der Damen Kreis. Der Born, aus dem ich schöpfte, heißt Natur; Und nicht der finstre Bau der Alchymisten Bot mit die Mittel dar, Der Damen Reize zu erhalten, zu erhöhen. Nicht Gifte, die der Schönheit Glanz zerstören, Den, der sie nimmt, auf’s Schmerzenlager werfen, Will ich geheimnißvoll und pralerisch anpreisen. Nein, Blumen willich auf der Damen Pfade streuen, Damit sie lange sich der Schönheit Glück erfreuen.“ (Vorwort). – Einband etwas berieben, stellenweise etwas braunfleckig, gutes Exemplar. Schlagwörter: Frauen, Frauenheilkunde, Frauenliteratur, Kosmetik, Kosmetika |
200,-- | ![]() |
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| Bizot, (Pierre). Histoire metallique de la republique de Hollande. Nouvelle édition, augmentée de 140 medailles. 3 Bände. Amsterdam, Pierre Mortier 1688 und 1690. 8°. [11] Bl., 160 (recte 220) S.; Titel, S. 161-315, 12 S., [17] Bl.; Titel, 18, 256, 56 S., [2] Bl. mit 3 gestoch. Frontispizen, 1 gestoch. Portrait und 253 Kupferstichen im Text und auf teils gefalteten Tafeln. Kalblederbände der Zeit mit reicher Rückenvergoldung.
Brunet VI, 25154. Graesse I, 433. Lipsius/L. S. 47. – Gegenüber früheren Ausgaben stark erweiterte letzte Ausgabe des wichtigsten numismatischen Werks des 17. Jahrhunderts in den Niederlanden. Von 1638 bis 1690 erschienen 12 Auflagen. – Mit vielen fein gestochenen und sehr dekorativen Abbildungen von Medaillen und Münzen. – Rückenschilder von Band I und II fehlen, Band III leicht abweichend gebunden. Einbände etwas berieben, nur vereinzelt leicht braunfleckig, gutes dekorativ gebundenes Exemplar mit dem meist fehlenden Supplement-Band. Schlagwörter: Handelsgeschichte, Holland, Medals, Money, Niederlande, Numismatics, Numismatik, Wirtschaftsgeschichte |
650,-- | ![]() |
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| Krull, Germaine. Métal. (Neuausgabe der Ausgabe Paris 1928 als Mappenwerk von Ann und Jürgen Wilde). Köln, Stiftung Fotografie und Kunstwissenschaft Ann und Jürgen Wilde 2003. 4° (31 x 24,5 cm.). [4], [8] Bl. und 64 Duotone-Tafeln. Illustr. Orig.-Halbleinenmappe in Pappschuber.
Vgl. Bouqueret 16 f. und Parr/Badger I, 95. – Nr. 221 von 1000 num. Exemplaren. – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Faksimile, Industrie-Photographie, Neue Sachlichkeit, Nummerierte Bücher |
500,-- | ![]() |
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| Moncalvo, Riccardo. Le Pininfarina nella fotografia di Riccardo Moncalvo. 1a mostra itinerante internazionale. Sala Bolaffi, Via Roma N. 116 (Turin), dal 26 ottobre al 10 novembre 68. (Cambiano, Pininfarina S.p.A. 1968). Quer-4° (20,5 x 33,5 cm.). 111 (67 farbige) montierte Orig.-Photographien (12 x 8 bis 13 x 17 cm.). Illustr. Orig.-Halbleinenband mit Metallschrauben-Heftung.
Eines von wenigen Exemplaren. Wohl für Presse-Zwecke hergestelltes Album. Die hervorragenden Aufnahmen zeigen die Ausstellung, legendäre Fahrzeuge aus den 1950er und 1960er Jahren und kunstvolle Detail-Fotos aus der Fahrzeug-Produktion (″Ritmi di Serie“). Mit Fotografien von Prototypen, Sonder-Karosserien und Serien-Fahrzeugen, unter anderen Rolls-Royce Coupé 2 + 2 1951, Cisitalia Berlinetta 1947, Lancia Aurelia PF 200 Cabriolet und Coupé, Alfa Romeo Giulietta Spider 1954, Ferrari 250 GT 1957, Lancia Flavia Coupé 1961, Alfa Romeo Abarth Monoposto sperimentale 1957, Fiat 600 „Y“ Berlinetta aerodinamica 1962, Ferrari 250 Le Mans 1963, „Dino“ Berlinetta 1965, „Dino“ 206 GT 1968, Ferrari 275 GTB und Ferrari 250 Le Mans (mit Enzo Ferrari), Ferrari 250 P5 und Dino Competizione Berlinetta 1967 (mit 18 Detail-Aufnahmen). – Das italienische Designstudio Pininfarina „wurde 1930 als Carrozzeria Pinin Farina von Battista „Pinin“ Farina (1893–1966) gegründet. … Pininfarinas Designer entwarfen zahlreiche Fahrzeuge der Marken Alfa Romeo, Ferrari, Fiat, Jaguar, Lancia, Maserati und Peugeot. Nach Battistas Tod führten sein Sohn Sergio (1926–2012) und sein Enkel Andrea (1957–2008) die Firma weiter.“ (Wikipedia). – R. Moncalvo (1915-2008) „wurde 1915 in Turin geboren und begann 1928, in die Fußstapfen seines Vaters zu treten: Carlo Emilio Moncalvo war seit 1925 Inhaber des Fotostudios „Fotografia Artistica e Industriale“ (Künstlerische und Industrielle Fotografie). Seit 1930 war Riccardo Mitglied des Fotovereins Subalpina. Zwischen den beiden Weltkriegen wurden einige seiner Bilder in den Jahrbüchern „Luci ed Ombre“ (Lichter und Schatten) veröffentlicht, die zu den wegweisenden Werken der fortschrittlichsten fotografischen Forschung in Italien zählten. In seinen Bildern zeigt Moncalvo eine neue Vision, deren Ausdruck romantisch ist, aber auf die wesentliche Geometrie der Zeichen abzielt. Er ist einer der ersten Fotografen in Italien, der professionelle Farbdrucke in einem fotografischen Umfeld anfertigte. Seine Zusammenarbeit mit dem Architekten Carlo Mollino war von langer Dauer. Er nahm erfolgreich an verschiedenen Wettbewerben auf der ganzen Welt teil: Von 1956 bis 1968 war er in der FIAF-Rangliste vertreten und erhielt 1957 die EFIAP-Auszeichnung. 1988 ernannte ihn die FIAF zum Meister der italienischen Fotografie. Über sein Schaffen sind zahlreiche Bücher erschienen, von denen viele Monografien sind“ (riccardomoncalvo(dot)com übersetzt aus dem Italienischen). – Kanten und Gelenke etwas berieben, sonst sehr gut erhalten. Schlagwörter: Automobil, Automobildesign, Automobiles, Design, Industrial, Italien, Original-Photographie |
2.800,-- | ![]() |
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| Moeller, Johann. Similitudines Physico-Theologicae: Das ist: Mancherley schöne nützliche und Geistliche Gleichnüsse. Darinn Natürliche Dinge … auff Geistliche Sachen, Die Häuptstücke deß wahren Christenthumbs … appliciret und zusammen verglichen werden. Franckfurt, Lübeck, August Johann Becker 1665. Gr.-8° (21 x 16 cm.). [6] Bl., 392 S., [31] (statt41) Bl. mit Titelblatt in Rot und Schwarz. Pergamentband der Zeit.
VD17 3:604337B. – Dritte Ausgabe des zuerst 1652 erschienen Werks. – Moeller war „Prediger der christlichen Gemeine Augspurgischer Confession zu Dirschau in Preussen“. – Einband stärker fleckig und am Kapital leicht beschädigt, Titelblatt fleckig und mit zeitgenöss. Besitzvermerk, durchgehend teils stärker gebräunt, stellenweise Wurmspuren, am Schluß fehlen 10 Blatt vom III. Register. Schlagwörter: Theologie |
180,-- | ![]() |
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| Burkhard, Balthasar und Markus Jakob. „Klick!“ sagte die Kamera. Baden, Lars Müller (1997). Quer-4° (24 x 35 cm.). 21 Duotone-Tafeln auf dünnem Karton mit rückseitigem Text von M. Jakob. Illustr. Orig.-Pappband mit Metall-Ringheftung.
Schweizer Fotobücher 454 ff. – Erste Ausgabe. – „Zwanzig Tiere treffen sich zum Schönheitswettbewerb beim Fotografen. Auf Balthasar Burkhards Porträts sind alle Tiere gleichermassen schön. Die Protagonistin der Geschichte ist eine scheue Eselin, die dem fröhlichen Treiben zusieht. Liebevoll und mit viel Humor beschreibt Markus Jakob das illustre Stelldichein“ (Lars Müller). – B. Burkhard, Lehrling von Kurt Blum in Bern, „arbeitete zunächst als Dokumentarfotograf der Kunsthalle Bern, bevor er im Jahr 1969 seine Künstlerlaufbahn begann. Seine Arbeiten wurden vor allem im Zusammenhang mit zeitgenössischer Kunst ausgestellt, in der Fotografieszene tauchte sein Name nur selten auf. Dabei brachte er durchaus seine Fähigkeit als klassischer Fotograf zur Geltung – mit Werken in Schwarzweiss und im Grossformat. Das Buch „Klick!, sagte die Kamera“ kann denn auch als eine Hommage an die Geschichte der Fotografie gedeutet werden. Burkhard ist in die Rolle eines Studiofotografen geschlüpft. Indem er die Zirkustiere vor einem Laken posieren lässt, schliesst er alles Exotische aus. Bei seinen Bildern denkt man an Porträts des 19. Jahrhunderts, als Fotografen ihr Studio auf den Jahrmärkten aufbauten. Die serielle Vorgehensweise verweist aber auch auf eine wegweisende Arbeit des 20. Jahrhunderts, die Urformen der Kunst von Karl Blossfeldt. Das 1928 erschienene Fotobuch führte ein, was später zu einem Merkmal der deutschen Fotografie werden sollte: die Beschäftigung mit „Typologien“. Die seriellen Aufnahmen erlaubten es, die individuellen Merkmale einer Kategorie herauszuarbeiten. August Sander ging bei seiner Bestandsaufnahme gesellschaftlicher Typen ähnlich vor. Ein spätes Echo auf diese Arbeiten der 1920er-Jahre. Mit seinem Ansatz beugt er, genau wie die Fotografen der Neuen Sachlichkeit, jedwedem subjektiven Ausdruck vor. Diese stringente und ungekünstelte Vorgehensweise findet sich auch bei anderen Künstlern seiner Generation wieder, so etwa bei Bernd und Hilla Becher. Das Subjekt, das seinem Kontext enthoben ist, wird zum Motiv“ (N. Herschdorfer in Schweizer Fotobücher S. 457). – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Photobilderbücher, Photographic children books, Photographie, Schweizer Kinderbücher |
60,-- | ![]() |
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| May, Karl. Karl Mays Wild-West- & Amerika-Romane. Leipziger Ausgabe, Erzählungen getreu nach den Erstausgaben herausgegeben von Fritz van Eycken. 4 Bände. Leipzig, Haffmans Verlag bei Zweitausendeins (2015). 8°. Orig.-Leinenbände mit illustr. Bauch-Binden in farbig illustr. Pappschuber.
I-III. Winnetou der rote Gentleman, Reiseerzählungen. Leipziger Ausgabe getreu nach der Erstausgabe. IV. Der Schatz im Silbersee. Erzählung. – Neuwertiges Exemplar. Schlagwörter: Abenteuer |
20,-- | ![]() |
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| Brancusi – Jianu, Ionel. Brancusi. Préface de Jean Cassou. Deuxième edition, revue et mise à jour. Paris, Arted (1963). 4°. 223 S., [1] Bl. mit 105 Abbildungen. Orig.-Leinenband mit illustr. Schutzumschlag. (Collection les grands sculpteurs).
Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Avantgarde, Bildhauerei, Skulpturen |
50,-- | ![]() |
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| Karl V. – Terlinden, Charles. Carolus Quintus. Charles Quint empereur des deux mondes. Brügge, Brüssel, Desclée de Brouwer (1965). Folio (35 x 26 cm.). 267 S. mit 157 teils farbigen und montierten Abbildungen und Karten sowie farbig illustr. Beilagen-Heft. Orig.-Halbpergamentband mit goldgepr. Rückentitel und Deckelvignette in Pappschuber. (Bibliothèque européenne).
Aufwendig ausgestattete Monographie über Kaiser Karl V. (1500-1558). – Der belgische Historiker Charles Terlinden (1878-1972) war von 1918 bis 1948 Professor für Neuere und Zeitgeschichte an der Katholischen Universität Löwen und seit 1955 Präsident des Belgischen Historischen Instituts in Rom. – Sehr schönes Exemplar. Schlagwörter: Biographie, Karl V., Kaiser des Heiligen Römischen Reiches |
50,-- | ![]() |
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| Duisberg, F. B. (Schriftleiter). Die Reklame. Zeitschrift des Verbandes Deutscher Reklamefachleute. Fachblatt für das gesamte Werbewesen. 17. Jahrgang. (Erstes Halbjahr), Januar-Juni 1924. 7 Hefte in 1 Band. Berlin, Francken & Lang 1924. 4°. 319, (1) S. mit zahlreichen Abbildungen und teils montierten Beilagen. Orig.-Leinenband (Orig.-Vorderdeckel von Heft 1 und 4 beigebunden).
Mit den Sonderheften „Dresden“ (März) und „Rheinland und Westfalen“ (April). Unter den Künstlern H. Wüst, F. Lehmann, H. Ruland, R. Lange, L. Zabel, L. Hohlwein, A. Fuss, Kirchbach, F. Schaaf, O. Anton u. v. a. – Einband etwas berieben und angestaubt, Gelenke teils angeplatzt, 1 Beilage (S. 136) fehlt, stellenweise im unteren Blattrand mit leichten Feuchtigkeitsspuren, insgesamt noch gut erhalten. Schlagwörter: Gebrauchsgraphik, Plakat, Plakatkunst, Plakatliteratur, Reklame, Werbung, Zeitschriften |
350,-- | ![]() |
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| Wangermée, Robert. Die flämische Musik in der Gesellschaft des 15. und 16. Jahrhunderts. (Aus dem Französischen übertragen von Elisabeth und Harald Heckmann). Brüssel, Kunstverlag Arcade (1965). Gr.-4° (32 x 27 cm.). 371 S., [2] Bl. mit zahlr. teils montierten und farbigen Abbildungen und 2 Schallplatten (33 UpM) mit „Schallplattenbeschreibung“ (4 S.). Orig.-Halbpergamentband und Halbpergament-Mappe in Pappschuber.
Schuber mit leichten Gebrauchsspuren, sonst sehr gut erhalten. Schlagwörter: Belgien, Schallplatten |
100,-- | ![]() |
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| Picasso – Jacob, Max. Chronique des temps héroiques. Illustré par (Pablo) Picasso. Paris, Luis Broder (1956). 4° (25,5 x 19,5 cm.). 126 S., [4] Bl. mit 2 Orig.-Lithographien (Umschlag und Frontispiz) und 3 Orig.-Radierungen von P. Picasso sowie 24 Orig.-Holzschnitten von Georges Aubert nach Zeichnungen von P. Picasso; außerdem Prospekt des Verlegers (4 S.). Lose Bogen in Orig.-Umschlag und Papp-Decke in farblithogr. Papp-Schuber. (Écrits et gravures, 2).
Katalog Basel 1996, Nr. 78. Bloch 743-745 und 802-804, Bloch, Bücher 71. Cramer 78. Hordoisch S. 72. Monod 6297. – Nr. 147 von 150 numerierten Exemplaren auf Vergé de Montval, im Druckvermerk von P. Picasso signiert. – „Max Jacob erzählt von den Futuristen, den Surrealisten, von seinen Freunden Apollinaire und Picasso und natürlich auch von Paul Guillaume, als Sammler afrikanischer Kunst. Picasso machte für dieses Buch zu Ehren seines früh verstorbenen Freundes am 7. September 1956 drei Kaltnadelarbeiten: Max Jacob beim Schreiben, in Rückenansicht und im Profil . Ein am 23. September in Vallauris entstandenes lithographisches Portrait diente als Frontispiz … Das Buch ist außerdem mit 24 Holzschnitten von Georges Aubert nach Picasso-Zeichnungen illustriert“ (Kat. Basel 1996). – Pappschuber am Fuß mit kleiner Druckstelle und geringfügig angestaubt, sehr gutes sauberes Exemplar. Schlagwörter: Autobiographie, Illustrated books, Illustration des livres, Illustrierte Bücher, Nummerierte Bücher, Signierte Bücher |
3.800,-- | ![]() |
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| Zwart, Piet. Het boek van PTT. Dit boekje werd in opdracht van en in samenwerking met het Hoofdbestuur der Posterijen, Telegrafie en Telefonie, samengesteld door Piet Zwart. Leiden, Nederlandische Rotogravure Mij. 1938. 4° (25 x 18 cm.). 49 S. mit farbigen Illustrationen und Foto-Montagen. Farbig illustr. Orig.-Broschurumschlag.
Brentjens, Piet Zwart, (2008), 235 ff. Le Guen, Cent cinquante ans de photolittérature pour les enfants 66 f. Purvis/De Jong, Nederlands grafisch ontwerp van de negentiende eeuw tot nu, 121 ff. Nicht bei Heiting, Dutch Photo Publications 1918-1980. – Erste Ausgabe des interessanten Foto-Bilderbuchs des berühmten niederländischen Architekten, Typografen, Designer und Fotografen Piet Zwart (1885-1977). – „Lire un manuel sur le fonctionnement des postes, télécommunications et télégrammes hollandais n’a certainement rien de très attrayant pour un enfant, à moins que son auteur ne le transforme livre-spectacle, comme dans cet Het Boek van PTT, paru en 1938. Tout est dans le visuel, dans la construction architecturale d’une double page, qui dans un même espace rassemble texte et reproductions de cartes, photographies d’objets, de personnes faisant la queue au bureau de poste, de personnages en carton – qui ne sont pas sans rappeler ceux que Varvara Stepanova réalise pour Rodtchenko –, de photomontages… Le tout accompagné de multiples couleurs, d’une typographie variée et variable dans sa taille et perturbée par l’irruption de mots manuscrits! L’humour ne manque pas, avec ce monstre enfermé dans un paquet, pas plus que l’irrationnel, avec ces paysages imaginaires parcourus par un postier qui semble emporté par la vitesse. Aux commandes de cet ouvrage, Piet Zwart, architecte, typographe, designer hollandais, proche du mouvement De Stijl et de la revue du même nom, en contact avec Lissitzky, Rodchenko, Doesburg, Schwitters et les membres du Bauhaus. Il semble réaliser avec ce livre une compilation de toutes les avant-gardes des années 1930“ (L. de Guen). – Umschlag etwas angestaubt und leicht fleckig, sonst sehr gut erhalten. Schlagwörter: Avantgarde, Fotomontage, Niederl. Kinderbücher, Niederlande, Photo montage, Photobilderbücher, Photographic children books, Photographie, Post |
1.400,-- | ![]() |
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| San Lazzarro, G. di (Ed.). XXe Siècle. Nouvelle série, XXXe année, No 30. Juin 1968. Panorama 68. Paris 1968. 4°. 152, (6) S. mit zahlreichen (16 farbigen) Abbildungen und 2 Orig.-Farblithographien von Marino Marini und Maurice Estève. Farbig illustr. Orig.-Pappband.
Textes de G. Marchiori, Bernard Dorival, Pierre Courthion, Dora Vallier, Dore Ashton, Jean Dypréau, Jacques Dupin, René Massat, Marino Marini, Eugène Ionesco, M. Fagiolo, Zoran Krzisnok. – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Original-Graphik, Zeitschriften |
200,-- | ![]() |
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| Walser, Robert. Prosastücke. Zürich, Rascher & Cie. 1917. 8°. 50 S., [3] Bl. Illustr. Orig.-Leinenband (Illustration: Karl Walser). (Schriften für Schweizer Art und Kunst, Band 55).
Badorrek-Hoguth B 88. W.-G.² 9. – Erste separate Ausgabe und das erste in der Schweiz verlegte Buch des Schriftstellers. Auf dem Vorderdeckel ist „1916“ angegeben. Eines von 2000 Exemplaren. – Sammlung bis dahin ungedruckter Prosa mit den Erzählungen: Das Seestück; Die italienische Novelle; Koffermann und Zimmermann; Der Flinke und der Faule; Der Maskenball; Die Verlassene; Die Mörderin; Die Brüder; Schüler und Lehrer; Sohn und Mutter; Die böse Frau; Berta; Die Wurst; Der Junggeselle; Zahnschmerzen; Der andere Junggeselle; Schwendimann und Ich habe nichts. – „Der Verlag brachte den Band sowohl broschiert mit Reihentitel als auch gebunden (Leinen und Pappband) heraus. Ausserdem wurden Druckbögen in das ‚Schweizer Novellen und Skizzenbuch‘ intergriert, das 1917 als vierte Folge von ‚Raschers Jahrbuch für Schweizer Art und Kunst‘ erschien“ (Echte, Robert Walser. Sein Leben und Werk, 2006, Nr. 564). – Einband etwas angestaubt, Name auf dem Vorsatz, gutes Exemplar der sehr seltenen gebundenen Ausgabe. Schlagwörter: Expressionisme, Expressionismus |
240,-- | ![]() |
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| Cyon, Élie de. Dieu et science. Essais de psychologie des sciences. Avec deux planches hors texte et le portrait de l’auteur par J.-C. Chaplain. Deuxième édition, revue et augmentée. Paris, Félix Alcan 1912. Gr.-8°. XIII, 487 S.; [1] Bl. mit Portrait und 2 Tafeln. Weinroter Halblederband der Zeit mit goldgepr. Rückentitel. (Bibliothèque de philosophie contemporaine).
Hirsch-Hübotter II, 162 und Supplement 208. Pagel Sp. 363 f. – Zweite, wesentlich erweiterte Ausgabe des letzten Werks des berühmten russisch-französischen Mediziners und Psychologen E. v. Cyon (1843-1912). – Cyon „studierte Medizin in Warschau, Kiew und Berlin. 1866 war er in Leipzig Assistent von Carl Ludwig, mit dem er die dämpfende Wirkung des Nervus vagus auf das Herz beschrieb. Auch mit Ernst Wilhelm von Brücke in Wien arbeitete er zusammen. 1867 wurde er, als Nachfolger von Iwan Michailowitsch Setschenow, an der Universität Sankt Petersburg auf den Lehrstuhl für Anatomie und Physiologie berufen. Zu seinen Schülern zählte Iwan Petrowitsch Pawlow. Zar Alexander II. schlug ihn zum Ritter und ernannte ihn zum Staatsrat. 1872 wurde er Mitglied der Petersburger medizinischen Akademie. In dieser Zeit gewann der Russische Nihilismus in Petersburg die Oberhand und es kam zu Studentenunruhen, in deren Folge er seine Lehrtätigkeit aufgab. 1875 emigrierte er nach Frankreich, wo er seine Forschung in Zusammenarbeit mit Claude Bernard (1813-1881) fortsetzte“ (Wikipedia). – Zeitgenöss. Widmung auf dem Vorsatz, schönes dekorativ gebundenes Exemplar. Schlagwörter: Philosophie, Philosophy, Psychologie, Psychology |
240,-- | ![]() |
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| Popova – Sarabianov (Sarab’janov), Dmitrij V(adimirovic) and Natalia L. Adaskina. (Liubov Sergeevna) Popova. Translated from the Russian by Marian Schwartz. New York, Harry N. Abrams (1990). Gr.-4° (32 x 27 cm.). 396 S. mit 133 Farbtafeln und 300 Abbildungen. Orig.-Leinenband mit farbig illustr. Schutzumschlag.
Erste englische Ausgabe. – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Avantgarde, Constructivism (Art), Konstruktivismus, Russian Avantgarde |
60,-- | ![]() |
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| Lawrence, D(avid) H(erbert). Lady Chatterley’s Lover. Hamburg, Paris, Bologna, The Odyssey Press (1933). 8°. 359, (3) S. Orig.-Kartonumschlag. (The Albatross modern continental Library, 56).
Seltene Taschenbuch-Ausgabe der dritten Fassung des berühmten erotischen Romans; herausgegeben und mit einem offenen Brief von Frida Lawrence vom 26. Januar 1933. – „Not to be Introduced into the British Empire or the U.S.A“. – „L. begann seinen letzten Roman im Okt. 1926 in Italien. Ende Februar des folgenden Jahres lag die erste Fassung vor (die unter dem Titel „The First Lady Chatterley“ erstmals veröffentlicht wurde), eine verhältnismäßig kurze Skizze mit starken politischen Akzenten, die L. noch im Sommer desselben Jahres umarbeitete. In einer erneuten Revision 1927 bis Jan. 1928) bemühte sich der Autor um größere Plausibilität der Handlung. In allen Barbeitungen fällt die zunehmende Offenheit in der Darstellung der Liebesszenen auf. 1928 erschien die dritte und endgültige Version als Privatdruck in Florenz. Von ihm nicht autorisierte Nachdrucke veranlaßten L., 1929 in Paris eine Volksausgabe herauszugeben“ (KLL). – „In “Accumulated Mail” (1925) Lawrence wrote that “it’s no fun, writing unpopular books” (RDP 239). But generally he was keen to see his books sold. When Lady Chatterley’s Lover (1928) was widely pirated he sought to beat the pirates at their own game by arranging for the so-called “Paris Popular Edition” of Lady Chatterley’s Lover to be published there in 1929 with an initial print run of 3000 copies. It was quickly followed by second and third printings of the same quantity. Lawrence’s wish is confirmed by Frieda Lawrence in her “open letter” prefixed to the Odyssey Press edition of the book published in 1933, where she stated that Lawrence “wanted to reach the people he voiced and from whom he came”. This paper will explore the intended audience of the Florence first edition, bearing in mind the print run of only 1000 copies. It will then look at Lawrence’s view of the piracies, with some illustrations of those, and then consider whether the Paris Popular Edition marked a rethink by Lawrence of who the intended audience was or whether it was a natural progression from the Florence first edition. Finally, comparisons will be made with other editions of Lawrence’s books that were considered to be “popular’’ editions“ (J. Long, D.H. Lawrence, Lady Chatterley’s Lover and “Popular” Editions, Études Lawrenciennes [Online] 54, 2022). – Rücken etwas aufgehellt, sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Erotica |
100,-- | ![]() |
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| Aalto – Fleig, Karl (Hrsg.). Alvar Aalto. (Vorwort Hans Girsberger, Einleitung Göran Schildt). Zürich, Editions Girsberger und Stuttgart, Karl Krämer o. J. (1963). Quer-Gr.-8° (23,5 x 28,3 cm.). 271 S. mit zahlr. Abbildungen und Grundrissen. Orig.-Leinenband mit Schutzumschlag.
Erste Ausgabe des ersten Werkverzeichnisses. – Texte in Deutsch, Französisch und Englisch. – Der meist fehlende Schutzumschlag mit kleinem Randeinriss am Vorderdeckel, sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Catalogue raisonné, Catalogues raisonnés, Werkverzeichnis, Werkverzeichnisse |
80,-- | ![]() |
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| Breuer – Jones, Cranston (Légendes et introduction). Marcel Breuer. Réalisations et projets 1921-1962. (Traduction en francais par Janine Flitz). Paris, Èditions Vincent, Fréal & Cie. (1963). Quer-4° (22,5 x 28 cm.). [264] S. mit zahlr., teils farbigen Abbildungen und Grundrissen. Orig.-Leinenband mit illustr. Schutzumschlag.
Erste französische Ausgabe; die amerikanische Orig.-Ausgabe erschien gleichzeitig mit der deutschen Ausgabe 1962. – Schutzumschlag mit kleinem Randeinriss am Vorderdeckel, sonst gut erhalten. Schlagwörter: Bauhaus, Catalogue raisonné, Catalogues raisonnés, Werkverzeichnis, Werkverzeichnisse |
120,-- | ![]() |
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| Bacon – Alley, Ronald. Francis Bacon. Catalogue Raisonne and documentation by Ronald Alley. Introduction by John Rothenstein. London, Thames & Hudson (1964). 4°. 292 S. mit 287 (27 farbigen und montierten) Tafeln. Orig.-Leinenband mit farbig illustr. Schutzumschlag und Japanpapier-Schutzumschlag.
Sehr gutes Exemplar. – Fine copy with very good dust jacket and halftransparent paper dust wrapper. Schlagwörter: Catalogue raisonné, Catalogues raisonnés, Werkverzeichnis, Werkverzeichnisse |
350,-- | ![]() |
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| Guillaumin – Serret, Georges et Dominique Fabiani. Armand Guillaumin 1841 – 1927. Catalogue raisonné de l’oeuvre peint. Précédé de Armand Guillaumin dans son temps par Raymond Schmit. Paris, Editions Mayer (1971). 4°. 569 S., [1] Bl. mit 847 teils farbige und montierte Abbildungen. Orig.-Kunstledereinband mit goldgepr. Rückentitel und farbigem Deckelbild.
Maßgebliches Werkverzeichnis mit Abbildungen aller Gemälde Guillaumins. – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Catalogue raisonné, Catalogues raisonnés, Impressionism, Impressionismus, Werkverzeichnis, Werkverzeichnisse |
500,-- | ![]() |
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| Zweig, Arnold. Das Beil von Wandsbek. Roman 1938 – 1943. Stockholm, Neuer Verlag (1947). 8°. 682 S., [3] Bl. Orig.-Leinenband mit 2 goldgepr. Rückenschildern.
Sternfeld/Tiedemann 568. W.-G.² 59. – Erste deutsche Ausgabe. Neubearbeitung der hebräischen Originalausgabe von 1943. – Sehr gutes sauberes Exemplar. Schlagwörter: Exil, Exilliteratur, Nationalsozialismus |
40,-- | ![]() |
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Einträge 301–350 von 4021
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