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Baer, Untersuchungen über die Gefäßverbindungen zwischen Mutter…

Baer, Untersuchungen über die Gefäßverbindungen zwischen Mutter...

Baer, Karl Ernst v. Untersuchungen über die Gefäßverbindungen zwischen Mutter und Frucht in den Säugethieren. Ein Glückwunsch zur Jubelfeier Samuel Thomas v. Soemmerrings. Leipzig, Voss 1828. Folio (45,5 x 31 cm.). 30 S. u. 1 handkol. Kupfertafel. OLn. mit mont. typogr. Deckelschild.

Adelmann, M. Malpighi and the Evolution of Embryology I-V. Dibner 196. DSB I, 385 ff. Hirsch/Hüb. I, 283. Nissen, ZBI 188. PMM 288. Raikov, Baer 69. Waller 595. – Erste und einzige Ausgabe; eines der seltensten und bahnbrechendsten Werke Baers. Privatdruck auf Velinpapier. – Gewidmet dem berühmten Anthropologen S. T. v. Soemmerring (1755-1830) zu dessen 5. Jubiläums der Promotion. – „Baers Verdienst war es, die Entwicklung des reifen Eies … bis zum Eierstock zurückzuverfolgen und dort die winzige Zelle nachzuweisen, die das Ei ist“ (PMM). – „In 1826 he discovered the egg of the mammal in the ovary, bringing to completition a search begun at least as early as the seventeenth century“ (DSB). – K. E. Ritter v. Baer, Edler v. Huthorn (1792-1876), wichtige embryologische Arbeiten erschienen zur gleichen Zeit als zwei biologische Theorien die Aufmerksamkeit der Fachwelt erregten: die Typenlehre (von Goethe und Oken) und die Abstammungslehre. Die meisten Forschungen Baers zur Embryologie datieren zwischen 1819 und 1834, als er Professor in Königsberg war. Er machte eine Reihe spezifischer Entdeckungen in der Morphogenese von Wirbeltieren im Zusammenhang mit der Entwicklung bestimmter Organe oder Organsystemen und war einer der ersten, der erkannte, dass die Nervenfalten das Rudiment des Zentralnervensystems darstellen und eine Röhre bilden. Er beschrieb und benannte als erster die fünf primären Gehirnvesikel und machte erhebliche Fortschritte beim Verständnis der Entwicklung und Funktion der extraembryonischen Membranen (Chorion, Amnion, Allantois) bei Küken und Säugetieren. Außerdem führte er den Begriff „Spermatozoen“ für sogenannte „Animalcules“ (mikroskopisch kleine Organismen) in der Samenflüssigkeit ein. 1826 entdeckte Baer das Ei des Säugetiers im Eierstock und beendete eine Suche, die mindestens bereits im 17. Jahrhundert begonnen hatte. Er veröffentlichte seine Forschungen zuerst 1827 im berühmten „De ovi mammalium et hominis genesi“ und setzte sie mit der vorliegenden Arbeit fort. – Rücken im oberen Drittel mit entf. Bibliothekssign. (hier geringf. besch.), sehr gutes sauberes Exemplar.

Unser Preis: EUR 1.600,-- 

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