Cyon, Dieu et science
Cyon, Dieu et science
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Cyon, Élie de. Dieu et science. Essais de psychologie des sciences. Avec deux planches hors texte et le portrait de l’auteur par J.-C. Chaplain. Deuxième édition, revue et augmentée. Paris, Félix Alcan 1912. Gr.-8°. XIII, 487 S.; [1] Bl. mit Portrait und 2 Tafeln. Weinroter Halblederband der Zeit mit goldgepr. Rückentitel. (Bibliothèque de philosophie contemporaine). Hirsch-Hübotter II, 162 und Supplement 208. Pagel Sp. 363 f. – Zweite, wesentlich erweiterte Ausgabe des letzten Werks des berühmten russisch-französischen Mediziners und Psychologen E. v. Cyon (1843-1912). – Cyon „studierte Medizin in Warschau, Kiew und Berlin. 1866 war er in Leipzig Assistent von Carl Ludwig, mit dem er die dämpfende Wirkung des Nervus vagus auf das Herz beschrieb. Auch mit Ernst Wilhelm von Brücke in Wien arbeitete er zusammen. 1867 wurde er, als Nachfolger von Iwan Michailowitsch Setschenow, an der Universität Sankt Petersburg auf den Lehrstuhl für Anatomie und Physiologie berufen. Zu seinen Schülern zählte Iwan Petrowitsch Pawlow. Zar Alexander II. schlug ihn zum Ritter und ernannte ihn zum Staatsrat. 1872 wurde er Mitglied der Petersburger medizinischen Akademie. In dieser Zeit gewann der Russische Nihilismus in Petersburg die Oberhand und es kam zu Studentenunruhen, in deren Folge er seine Lehrtätigkeit aufgab. 1875 emigrierte er nach Frankreich, wo er seine Forschung in Zusammenarbeit mit Claude Bernard (1813-1881) fortsetzte“ (Wikipedia). – Zeitgenöss. Widmung auf dem Vorsatz, schönes dekorativ gebundenes Exemplar.
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